Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Nach vielen politischen Diskussionen und unterschiedlichen Beschlüssen zur Zukunft des Schlachthofblockes, wurde am 26.11. der Öffentlichkeit der aktuelle Plan für den Umgang mit Innsbrucks 1. Sozialwohnbau präsentiert. Für Innsbruck hat sich stets für eine komplette Neuerrichtung ausgesprochen. Nun kommt es zu einer großen Sanierung und einem teilweisen Abbruch samt Neubau.

„Der Erhalt der straßenseitigen Fassade und damit die Sanierung großer Teile des Schlachthofblocks war einer Mehrheit im Gemeinderat besonders wichtig, auch wenn das aus rein wirtschaftlicher Betrachtung mehr als kritisch gesehen werden muss. Das bestätigen auch alle Beteiligten im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz. Eine Mehrheit im Gemeinderat will sich das Projekt offenbar leisten, auch wenn es selbst mit einem kompletten Neubau wirtschaftlich bessere Varianten gegeben hätte“, so der Vorsitzende des Innsbrucker Bauausschusses, Gemeinderat Mag. Lucas Krackl, welcher sich stets für eine neue gesamthafte Entwicklung ausgesprochen hat.

Wettbewerb steht bevor

„Im Zuge eines Architektenwettbewerbes sollen die Maßnahmen wie Abbruch und Neubau sowie die Gestaltung des Innenhofes Hand in Hand gehen, damit es zu einem optisch qualitätvollen Zusammenspiel von Bestand und Neubau kommt. Inhaltlich wird sich die Bürgerbeteiligungsabteilung wohl auch damit beschäftigen müssen, wie das Nachbarschaftsverhältnis zwischen den MieterInnen im topmodernen hellen Neubau und dem sanierten Altbestand gestaltet wird. Ob jeder im direkten Vergleich mit seiner sanierten alten Wohnung glücklicher ist als mit einer modernen Neubauwohnung wird sich zeigen“, so Krackl weiters.

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Medienberichte

Krone, 27.11.20

TT, 27.11.20