Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Gemeinderat Markus Stoll

Laut jüngsten Berichten sollen Anteile eines Skigebietes im Unterland verkauft werden. Verkäufer ist ein Schwedisches Unternehmen. Offenbar bewähren sich die Modelle mit ausländischen Investoren in heimischen Skigebieten nicht. Für Innsbruck fühlt sich in seiner Sorge um den Verkauf der Mutterer Alm an ein slowakisch/polnisches Unternehmen bestätigt.

„Wenn ich mir die Entwicklungen der regionalen Skigebiete mit ausländischer Beteiligung anschaue, dann mache ich mir verstärkt Sorgen um die Zukunft der Mutterer Alm. Hier sind die handelnden Personen nach wie vor gefordert eine heimische Lösung zu finden“, erneuert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll seine Forderung.

Beliebtes Freizeitgebiet in regionaler Eigentümerschaft

„Das besonders bei Familien beliebte Freizeitgebiet ‚Mutterer Alm‘ ist im Sommer wie Winter ein wunderbares Ausflugsziel. Als Wirtschaftsreferentin der Landeshauptstadt Innsbruck ist es mir ein Anliegen, dass die gesamte Wertschöpfung in der Region bleibt und nicht ins Ausland abfließt“, so Innsbrucks Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Verkauf heimischer Skigebiete ins Ausland wirken wenig erfolgreich

„Wie man am Beispiel St. Johann in Tirol sieht, scheinen Verkäufe heimischer Skigebiete an ausländische Investoren nicht immer erfolgreich zu sein. Auch Niederösterreich und Salzburg haben an verschiedenen Stellen ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir hoffen daher auf klare Worte und Taten der Verantwortlichen – allen voran Bürgermeister Willi und Vizebürgermeister Anzengruber – im Tourismusverband. Noch ist es nicht zu spät“, schließen Oppitz-Plörer und Stoll unisono.

Medienberichte

tirol.orf.at, 13.11.2010

ORF Radio Tirol, Lokalnachrichten 12:30, 13.11.2020

TT, 10.11.2020