Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll

Mit großer Sorge und Verwunderung nimmt Für Innsbruck Stellung zu  den jüngsten Aussagen des Bürgermeisters hinsichtlich der „Sanierung des Dienstpostenplanes“. Noch nie gab es in der Geschichte der Landeshauptstadt eine derartige Explosion bei den Personalzahlen, welche ohne jegliche Beschlussfassungen und Beratungen in den dafür zuständigen Ausschüssen nun bereits medial verbreitet werden. Eine Desavouierung des Personalausschusses und seiner von Für Innsbruck höchst geschätzten Vorsitzenden.

„Schon wieder spielt Bürgermeister Willi seine unfassbaren Zahlenspiele auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und das ohne jemals ein dafür zuständiges Gremium befasst zu haben. Das desavouiert den gesamten Personalausschuss und schafft keinen einzigen Arbeitsplatz, den es in einigen Bereichen der Stadt gut brauchen würde. Das Vorgehen des Bürgermeisters verbreitet wieder einmal lediglich Chaos und Verunsicherung“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Schlagworte dürfen nicht von Fakten ablenken

„170 neue Dienstposten fallen nicht vom Himmel. Solche Phantasien müssen jedenfalls beraten und bewertet werden. Mit schönen Schlagworten wie Digitalisierung und Airbnb wird der Bürgermeister jedenfalls nicht von der größten Dienstpostenexplosion in der Geschichte der Landeshauptstadt ablenken können. So gut sollte er die Gemeinderäte in Innsbruck mittlerweile kennen“, zeigt sich Stoll über plumpen den Versuch der Ablenkung verwundert.

Sanierter Dienstpostenplan?

„Was erwartet uns denn bei einem vom Bürgermeister geplanten ’sanierten Dienstpostenplan‘, wenn schon bei einem ’normalen Dienstpostenplan‘ wie etwa 2020 über 7 Millionen Euro für Personal nachweislich wissentlich nicht budgetiert wurden? Damals hatte der Gemeinderat alle Hände voll zu tun, um das Budget in einem gemeinsamen Kraftakt auf den letzten Abdruck noch zu richten. Wer in der Privatwirtschaft sehenden Auges um 7 Millionen Euro zu wenig budgetiert, obwohl man die Personalkosten kennt, handelt sich ein Verfahren wegen fahrlässiger Krida ein“, stellt Stoll fest.

Vertrauen in Vorsitzende des Personalausschusses

„Wenn der Bürgermeister von einer ‚Sanierung des Dienstpostenplanes‘ spricht, müssen bei allen sämtliche Alarmglocken schrillen. Es werden wohl nicht Mitarbeiter eingestellt worden sein, für die es im Dienstpostenplan keine Abdeckung gibt? Wir vertrauen auf die Vorsitzende des Personalausschusses Dr. Birgit Winkel, dass diese Fragen mit Ruhe und Übersicht, aber der gebotenen Dringlichkeit rasch aufgeklärt werden“, schließt Stoll.