Gemeinderat Markus Stoll

Kürzlich präsentierte die Stadt Innsbruck den aktuellsten städtischen Beteiligungsbericht, in welchem die Abschlüsse aus dem Wirtschaftsjahr 2020 von allen Tochtergesellschaften dargestellt werden. Insgesamt zählt die Landeshauptstadt über 28 Beteiligungsunternehmen mit einem Gesamtumsatz von 592 Millionen Euro. Investiert wurden 246 Millionen Euro, weshalb die Beteiligungen der Stadt gleichzeitig auch Wirtschaftsmotor für die gesamte Region sind.

„Erfreulich ist, dass die Beteiligungsunternehmen gut dastehen. Alleine das Anlagevermögen der Beteiligungen beträgt 3,73 Milliarden Euro, jenes von der Stadt 2,8 Milliarden. Insgesamt stehen 6,5 Milliarden Euro an Anlagevermögen im Einflussbereich der Stadt Innsbruck. 5.800 Mitarbeiter*innen fanden 202 in der Stadt oder einer ihrer Beteiligungen einen sicheren Arbeitsplatz, was vor allem in der Pandemie wohl viele der Beschäftigten zu schätzen wussten“, zeigt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des städtischen Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll einige interessante Zahlen auf.

Regionale Investitionen sind beste Wirtschaftsförderung

„Jeder Auftrag heimischer Unternehmer bei regionalen Betrieben fördert die lokale Wirtschaft. Die Stadt Innsbruck macht es mit ihren Beteiligungen ebenso vor und so wurden im Jahr 2020 ganze 246 Millionen Euro investiert. An die 90 % dieser Investitionen verbleiben in Form von Aufträgen bei heimischen Unternehmen im Großraum Innsbruck und sichern damit zahlreiche Arbeitsplätze. Das sind sinnvolle Impulspakete und die beste Wirtschaftsförderung die es geben kann“, so Stoll weiters.

Positiv bilanzierende Beteiligungen

„Während IKB und Patscherkofelbahn mit sehr erfreulichen Jahresüberschüssen bilanzieren konnten, musste der Flughafen pandemiebedingt etwas zurückstecken, konnte aber immer noch aus eigener Kraft seinen Verbindlichkeiten nachkommen und benötigte auch weiterhin kein Geld der öffentlichen Hand. Insgesamt können wir mit dem Gesamtergebnis aller Beteiligungen im Pandemiejahr 2020 sehr zufrieden sein“, schließt Stoll.

Der aktuelle Beteiligungsbericht kann >> hier heruntergeladen werden