Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Erfreut zeigt sich der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte und Mitglied der Arbeitsgruppe „Zukunft Linie 6“ Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die Wiederaufnahme der Linie 6 mit dem Ziel Igls besser an Innsbruck anzubinden. Vermisst werden jedoch die vereinbarten Maßnahmen wie die bessere Anbindung der sowie die touristische Attraktivierung der Strecke.

„Die Fahrt mit der Linie 6 nach Igls ist für viele Menschen romantisch und angenehm. Für ein schnelles Erreichen des Luftkurortes hat die Linie J mit ihrer attraktiven Taktung die Nase jedoch um mehre Längen vorn. Vermutlich war vor allem deshalb die Nutzung der Linie 6 aus diesem Grund sehr überschaubar“, beschreibt Für Innsbruck Klubobmann und Mitglied der Arbeitsgruppe zur Linie 6 die Ausgangssituation.

Empfohlene Maßnahmen der Arbeitsgruppe fehlen

Die Stadt Innsbruck hat eine breit besetzte Arbeitsgruppe unter Einbindung der Bevölkerung und von Experten eingerichtet, in der über die Zukunft der Linie 6 ausführlich debattiert und beraten wurde. Eine klare Empfehlung hinsichtlich Taktung, Anbindung und touristische Attraktivierung wurde dem Bürgermeister am Ende des Arbeitsprozesses im Oktober 2019 mitgegeben.

„Wenn wir eine ernstzunehmende Nutzerzahl bei der Igler erreichen wollen, braucht es besonders eine touristische Attraktivierung entlang der Strecke und in Igls auf der einen Seite und eine gute Anbindung. Das hat die Arbeitsgruppe der Stadtregierung empfohlen, die Ergebnisse stehen aber noch aus. Die zuständigen Ressortführenden sind hier daher dringend gefordert, bis zum Sommer nachhaltige Konzepte vorzulegen und umzusetzen“, fordert Krackl.

Appell an die Bevölkerung: Bitte steigt ein!

Es wäre nicht verantwortbar auf dringende Taktverdichtungen bei den anderen IVB-Linien zu verzichten, weil gleichzeitig Personal gebunden ist, um die Linie 6 ohne Fahrgäste nach Igls zu befördern.

„Ich bitte alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker inständig das derzeit noch nicht so attraktive Angebot der Linie 6  trotzdem intensiv zu nutzen. Es wird nämlich langfristig niemand Verständnis haben können, dass man in anderen Linien der IVB eng aneinander stehen muss, während die Igler zu nicht unerheblichen monatlichen Kosten leer durch den Wald fährt“, schließt Krackl.