Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll

Langwierige Ausschreibungsverfahren verhindern derzeit das Vorziehen von Projekten, wie etwa die Pistensanierung am Flughafen Innsbruck. Neuerlich pocht Für Innsbruck daher auf eine rasche Vereinfachung von Auftragsvergaben in den nächsten Monaten und ein Ankurbeln der Bauwirtschaft.

„Die aktuellen Herausforderungen verlangten in den vergangenen Wochen viele weitreichende Maßnahmen, die jeden von uns betroffen haben. Für die Wirtschaft braucht es vor allem schnelle und ‚aktivierende‘ Maßnahmen, damit insbesondere die Bauwirtschaft rasch auf die Beine kommt. Die Bundesregierung und das Parlament haben es hier in der Hand, speziell bei den öffentlichen Baustellen einen gewaltigen Investitionsschub zu ermöglichen, denn die beste Wirtschaftsförderung sind Auftragsvergaben“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Vorgezogene Pistensanierung bleibt Ziel von Für Innsbruck

Im Prinzip liegen alle wesentlichen Informationen vor. Man weiß wie viel Asphalt man benötigt, welche Technik es braucht und wie der Bauablauf erfolgen soll. Es könnte also nahezu sofort gestartet werden. Im Weg stehen jedoch vor allem die langwierigen Ausschreibungsverfahren, die ein Vorziehen rechtlich derzeit unmöglich machen.

„Außerordentliche Situationen erfordern außerordentliche Maßnahmen. Das haben wir in den vergangenen Wochen gelernt und das muss in den nächsten Monaten auch für die Wirtschaft gelten. Es wäre also gut und sinnvoll, über ein COVID Maßnahmengesetz temporär Ausschreibungen durch das Einholen von Angeboten ersetzen zu dürfen“, fordert Innsbrucks Bauausschussvorsitzender und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Lockerungen nicht nur für Freizeit, sondern vor allem für Wirtschaft

„Es stimmt schon befremdlich, wenn vor allem über Lockerungen für die Freizeitgestaltung gesprochen wird, bei der Wirtschaft dies derzeit aber noch viel zu wenig ein Thema ist. Wir hoffen daher auf rasche Unterstützung aus Wien, damit die Wirtschaft wieder schnell in Gang kommen kann. Wenn alle einen festen Willen an den Tag legen, dann können mit Lockerungen in verschiedenen Abläufen gemeinsam große Impulse für die regionale Wirtschaft gesetzt werden“, schließen Stoll und Krackl unisono.