Erstaunt zeigt sich Für Innsbruck über die Aussagen von Kulturstadträtin Mag. Ursula Schwarzl zur Benennung des Platzes vor dem Haus der Musik. Dieser ist nicht gescheitert, sondern sollte – wie längst vereinbart – nach Altbürgermeisterin Hilde Zach benannt werden. Für Innsbruck kritisiert den pietätlosen Umgang mit dieser Diskussion. Für künftige Benennungen sollen objektive Kriterien sowohl für Frauen als auch für Männer entwickelt werden.

„Der Platz vor dem Haus der Musik ist politisch schon längst und absolut gerechtfertigt für eine Benennung nach Hilde Zach vereinbart. Ich habe dies persönlich auch mit der Familie unserer Altbürgermeisterin abgestimmt. Einzige Bedingung unsererseits war, dass das Umfeld auch optisch entsprechend passen sollte, bevor so ein Platz den Namen einer Ehrenperson wie Hilde Zach erhält. Warum Stadträtin Schwarzl hier derart pietätlos ein politisches Spiel anzetteln will und von einem ‚Scheitern‘ spricht, ist für mich nicht nachvollziehbar und enttäuscht mich über alle Maßen auch persönlich“, so Für Innsbruck Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Benennungen von Straßen und Plätzen nach Frauen und Männern objektivieren

„Als stellvertretende Vorsitzende des Innsbrucker Kulturausschusses begrüße ich die Initiative unserer Vorsitzenden GRin Irene Heisz. Es ist auch mir sehr wichtig, dass künftige Benennungen von Straßen und Plätzen mit Namen verdienter Frauen erfolgen. Sowohl für Männer als auch Frauen müssen bei Benennungen jedenfalls objektive und nachvollziehbare Begründungen dargelegt werden. Wie wir das in Zukunft sicherstellen und wie wir mit bestehenden fragwürdigen bzw. umstrittenen Benennungen umgehen sollen, werden wir im Ausschuss Anfang des Jahres offen diskutieren“, schließt die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses und Für Innsbruck Kultursprecherin, GRin Theresa Ringler, BA.