Gemeinderätin Theresa Ringler

Innsbrucks erste wirklichkeitsgetreue Darstellung entstand 1495 aus der Kunstfertigkeit von Albrecht Dürer in Form eines Aquarells mit dem Titel „Innsbruck von Norden“. Während das Original heute in der Albertina in Wien einen würdevollen Platz gefunden hat, verkümmert der Ort an dem das Bild vermutlich entstand jeden Tag ein Stück mehr.

„Im Waltherpark entstand in den 80er Jahren der sogenannte ‚Dürer-Blick‘. Ein aus Beton gefertigter Pavillon sollte aufzeigen, wo Albrecht Dürer Innsbrucks erste wirklichkeitsgetreue Darstellung eingefangen hat. Viele Jahre später wurde 2015 der Aussichtspunkt um ein Kunstwerk von Architektin Sylvia Boday und der Künstlerin Katharina Cibulka erweitert. Ein wirklich schönes Kunst- und Kulturprojekt im Einklang mit einem historisch bedeutsamen Platz“, befindet Für Innsbruck Kultursprecherin GRin Theresa Ringler.

„Es ist sehr schade mitansehen zu müssen, dass der Platz zunehmend verkümmert. Der eigentliche Blick auf den der Pavillon hinweisen soll ist zugewachsen, Graffitis an den Wänden und das fehlende Originalbild geben kein gutes Bild ab. Lediglich eine Hinweisetafel lässt erahnen, wofür dieser Bau und das Kunstwerk entstanden ist. Ich werde im Gemeinderat daher in Zusammenarbeit mit Ersatzgemeinderätin Antonella Placheta einen Antrag einbringen, dass der ‚Dürer-Blick‘ wieder ein angemessenes Aussehen erhält und Interessierten interessante Einblicke auf die Geschichte Innsbrucks schenkt“, schließt Ringler.