Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer

Erst kürzlich wurde in Innsbruck die Erstellung eines Masterplanes für Photovoltaik von der ÖVP Innsbruck beantragt und im Stadtsenat beschlossen. Eine Forderung, die von Für Innsbruck massiv unterstützt und erweitert wird. Neben dem Ausbau der Photovoltaik und der damit verstärkten Nutzung der Sonne, setzt sich Für Innsbruck seit langem für die Einhausung der Autobahn in Wilten West ein. Hier könnte nun in beide Projekte Dynamik kommen und zugleich größtes Photovoltaik-Kraftwerk Österreichs entstehen. 

„Beim Klimaschutz zählt das ‚Erreichte‘ und nicht das ‚Erzählte‘ des Bürgermeisters und seiner grünen Mitstreiter. Das permanente Geschichtenerzählen bringt den Menschen keine einzige Kilowattstunde nachhaltige Energie, sondern verpufft meist als heiße Luft. Neben dem Ausbau der Wasserkraft ist die verstärkte Nutzung aller möglichen Flächen für Photovoltaik das Gebot der Stunde und hier können wir als Stadt viel mehr leisten, nicht zuletzt über die vom Bürgermeister verantworteten Beteiligungen der Stadt“, so Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Autobahneinhausung Wilten West – Kraftwerk für Energie und Lebensqualität

„Schon lange setzen wir uns für die Einhausung oder Verlegung der Autobahn im Innsbrucker Westen ein und haben dazu auch zahlreiche Unterschriften gesammelt. Hier könnten ähnlich wie in Amras 2006 die Lebensqualität tausender InnsbruckerInnen auf einen Schlag verbessert und wertvolle Flächen für verschiedenste Nutzungen geschaffen werden. Mit der Realisierung eines riesigen Photovoltaik-Kraftwerkes auf der Autobahneinhausung könnten wir eine tatsächliche Klimavision verwirklichen und Österreichs größtes Kraftwerk für Strom und Lebensqualität schaffen“, erinnert Oppitz-Plörer an die Forderungen vieler InnsbruckerInnen und schlägt vor, die Klimaschutzprojekte Autobahneinhausung und Photovoltaik zusammenzuführen. 

Diskussionen über Autos und Parkplätze alleine retten das Klima nicht

„Viele Menschen haben vom Bericht des IPCC gehört. Nachdem umfassender Klimaschutz in den Städten anfängt und ganz weit über eine Diskussion über Autos und Parkplätze hinausgeht, ersuche ich den Bürgermeister, in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen hierüber zu diskutieren und Expertinnen und Experten dazu einzuladen. Weil auch wenn alle Autos aus Innsbruck verbannt würden, wäre unser Klimaschutzpotenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, hält Oppitz-Plörer fest. 

#grünwirkt überhaupt nicht

„Es ist schon bemerkenswert, dass Grüne offenbar keinen Zug zum Tor von umsetzbaren und langfristigen Klimaschutzprojekten haben und das, obwohl sie auf allen Entscheidungsebenen in großer Ressortverantwortung für die Themen Verkehr und Umwelt stehen. So gibt es auf Bundesebene eine grüne Verkehrs- und Umweltministerin im Super-Ministerium Energie und Klimawende, auf Landesebene seit 2013 eine grüne Landeshauptmannstellvertreterin als Verkehrs- und Umweltreferentin, in der Landeshauptstadt eine grüne Ressortführung in Verkehr und Umwelt seit 2012 und seit 2018 einen grünen Bürgermeister mit Zugriff auf nahezu alle Schalthebel der Stadt. Wo bleiben die sichtbaren Erfolge für unsere Umwelt?“, fragt Oppitz-Plörer.

Positiver Druck des Landes wird begrüßt – Klima hat keine Parteifarbe

„Wir sind zuversichtlich und froh über die klare Haltung des Landeshauptmannes, der anlässlich der Festwocheneröffnung klar und deutlich die künftige Marschrichtung beim Klimaschutz zum Ausdruck gebracht hat. Wir begrüßen diese Dynamik zu den Themen Energiewende und Klimawandel. Denn ein gutes Klima ist bürgerlich“, schließt Oppitz-Plörer.