Gemeinderätin Brigitte Berchtold

Mit 12. September läuten wieder die Schulglocken und beenden die schulfreie Zeit für rund 95.000 Schüler in ganz Tirol. Der Bereich der allgemein bildenden Pflichtschulen umfasst knapp 52.300 Schüler:innen in Tirol. In Innsbruck umfasst diese Gruppe 7.000 Schüler:innen und rund 800 Lehrer:innen. Der Urlaub, eine zum großen Ausmaß frei bestimmbare Tagesgestaltung und viel unbeschwerte Zeit müssen zum Schulbeginn wieder vorgegebenen Strukturen weichen. Warum das wichtig ist, erläutert Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

„Auch wenn es nicht fein klingen mag, sind klare Strukturen wichtig für die Entwicklung unserer Kinder. In dieser speziellen Übergangsphase von Ferien in die Schulzeit brauchen Schüler:innen besonders viel Empathie. Sie brauchen Vertrauen seitens der erwachsenen Lernbegleiter:innen, den Lehrpersonen und vor allem den eigenen Familien. Ich wünsche allen SchülerInnen, Lehrpersonen und Familien alles Gute für die erste Phase im neuen Schuljahr, viel Glück, Geduld aber besonders viel Freude!“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

Wichtige Kompetenzen entwickeln

„Es gilt zu lernen sich selbst zu organisieren. Wie organisiere ich als Kind meine Zeit und wie strukturiere ich meinen Tag? Es gilt Strategien und Kompetenzen zu entwickeln, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, diese Fragen zu beantworten und „das Leben zu bewältigen“. Das sind wertvolle Bausteine für die Zukunft der jungen Menschen“, so Berchtold.

Ausbau der regionalen psychosozialen Unterstützung gefordert

Schule ist mehr als Lernen, Schule ist vielmehr ein Begegnungsort, wo Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern miteinander in Kontakt stehen und miteinander tätig sind. Vor allem die letzten 2 Schuljahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, beides im Blick zu haben: Einerseits den Bildungsauftrag der Schule und andererseits die psychische Gesundheit von Schüler:innen.

„Für Schüler:innen, die psychische Unterstützung benötigen, besteht die Möglichkeit sich niederschwellige Hilfe über die Hotline der Schulpsychologie, Schulsozialarbeiter:innen, Beratungslehrpersonen, sowie Lehrlings,- und Jugendcoachs zu holen. Als Bildungssprecherin fordere ich einen zügigen Ausbau der regionalen psychosozialen Unterstützung zum Wohle der Innsbrucker Kinder und Jugendlichen ein“, schließt Berchtold.