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Die aktuelle Situation ist für viele Unternehmen, Betriebe und ArbeitnehmerInnen mehr als belastend. Unser gemeinsames größtes Anliegen nach den erfolgten Lockerungen ist es, dass der ambitionierte Fahrplan zum Hochfahren Wirtschaft breite Unterstützung erfährt. Für Innsbruck fordert rasche Unterstützung des Bundesgesetzgebers, die die notwendige Flexibilität in diesen außergewöhnlichen Zeiten sicherstellt. Es muss alles unternommen werden, damit größere Projekte, wie etwa die dringend notwendige und vom Gemeinderat bereits mit großer Mehrheit beschlossene Pistensanierung am Flughafen, noch dieses Jahr vorgezogen werden können. Rasches Handeln von Bund, Land und Stadt ist daher gefragt und gefordert.


„Wir wissen in dieser Jahrhundertkrise alle, dass außerordentliche Situationen auch außerordentliche Maßnahmen erfordern. Dies muss auch für die Wirtschaft gelten“
Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer

„Es gibt viele Bereiche in denen Projekte mehr oder weniger fix und fertig geplant sind. Behördenverfahren oder Ausschreibungen stehen einer raschen Aufnahme unmittelbar nach der Krise jedoch im Weg. Ich wünsche mir von Land und Bund alle Anstrengungen, dass wir in den nächsten Monaten vereinfachte Bedingungen für wichtige Arbeitsplatz sichernde Projekte vorfinden“, fordert Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Jede Woche hilft enorm – Ausschreibungen vereinfachen

„Ausschreibungen sind ein wichtiges Instrument für Fairness und Transparenz. Dies soll auch in Zukunft so sein. Die Gesetzgeber sollten aber rasch und dringend darüber nachdenken, wie langwierige Ausschreibungsverfahren temporär als Maßnahme zur Krisenbewältigung durch einfachere Formen ersetzt werden können. Auch bei Behördenverfahren sollten wir ‚im Zweifel für die Wirtschaft‘ aktuell mehr Pragmatismus an den Tag legen, wo es möglich ist. Jede Woche Zeitersparnis hilft uns allen weiter“, so Oppitz-Plörer.

Gemeinsam die Situation für alle verbessern

„Gemeinsam können wir die Situation erheblich verbessern und den Betrieben und ArbeitnehmerInnen Perspektiven geben. Helfen wir den Institutionen und Unternehmen, dass sie schnell wieder produktiv tätig sind und die MitarbeiterInnen einen sicheren Arbeitsplatz vorfinden. Das muss im Interesse aller politischen Ebenen, den Behörden und der Gesellschaft liegen. Arbeit zu haben ist ein wichtiges Gut und zusammen mit Gesundheit die Voraussetzung, um ein gutes Leben führen zu können“, schließt Oppitz-Plörer mit einem Appell an alle Entscheidungsträger in Stadt, Land und Bund.