Gemeinderatsklub Für Innsbruck

In einem intensiven Prozess hat eine Arbeitsgruppe ein Konzept für die Installierung einer Taskforce Airbnb erarbeitet. Nach tiefergehenden Diskussionen wurde von einer breiten und konstruktiven Mehrheit im Gemeinderat ein Abänderungsantrag beschlossen, welcher vor allem einzelne Details hinsichtlich Vertragsdauer und Finanzierungsschlüsseln konkretisiert.

„Die Einsetzung einer Taskforce Airbnb ist ein lang gehegter Wunsch in der Landeshauptstadt und kann nun in die Umsetzung gelangen. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern des Gemeinderates, die sich für eine konstruktive und positive Beschlussfassung eingesetzt und dem Abänderungsantrag zugestimmt haben“, so Antragsstellerin Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Stärkung von Tourismus und Gemeinden

„Kurzzeitvermietungen die nicht gewerblich und legal erfolgen, schaden dem Wohnungsmarkt und den Tourismusbetrieben enorm. Deshalb benötigen wir Maßnahmen und Werkzeuge dieser Entwicklung entgegenzuwirken und freuen uns, wenn die  angestrebte Drittelfinanzierung mit Tourismusverband und Städtebund umgesetzt wird“, so Oppitz-Plörer. 

Hätten uns auch für Beteiligung an Unternehmen ausgesprochen

Eine im Jänner 2022 gegründete Firma bot bereits Ende 2021 der Stadt Innsbruck eine Software an, anhand welcher Anzeigen für Wohnungsvermietungen auf Vermittlungsplattformen wie Airbnb analysiert werden. Die Stadt erhält monatlich 25 Datensätze von Verdachtsfällen. Ein Verdachtsfall ist eine konkrete Adresse einer Wohnung die möglicherweise nicht legal vermietet wird.

„Sollte diese Software funktionieren wie angekündigt, wird diese in Bälde wohl großen Erfolg in Europa und der Welt ernten. Die Auffassung des Bürgermeisters, dass dadurch sehr sehr viele leistbare Wohnungen rasch mobilisiert werden, unterstützen wir vollinhaltlich“, so Oppitz-Plörer.
 
„Eine direkte Beteiligung an dem Unternehmen wäre natürlich unser Wunschziel gewesen. Dies konnte durch die zuständigen Abteilungen leider nicht erreicht werden, zumal auch der Bürgermeister nicht einmal einer Prüfung näher treten wollte. Ich freue mich dennoch sehr über den heutigen Beschluss und bin zuversichtlich, dass das Projekt erfolgreich wird“, schließt Oppitz-Plörer.