Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Im April 2020 wurde gemeinsam beschlossen, die dringend notwendigen Sanierungen in der Altstadt binnen eines Jahres durchzuführen, anstatt diese über mehrere Jahre zu verteilen. Das ist durch den großen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IKB und den beteiligten Baufirmen bestens gelungen. Gar nicht gelungen ist die Wiederherstellung der Oberflächensanierung in der Altstadt. Der touristische Magnet Innsbrucks gleicht einem Fleckerlteppich und verleiht der Altstadt ein jämmerliches Bild. Für Erstaunen sorgen die jüngsten Aussagen der aktuell für Tiefbau zuständigen grünen Stadträtin Mag. Ursula Schwarzl, die nun von einem plötzlichen Zeitdruck spricht und prophezeit, dass bei einer späteren Durchführung der Sanierung alles „billiger“ wäre. Dabei hätte sie es selber in der Hand gehabt, sich nicht erst nach der Baustelle auf „Ideenfindung“ zu begeben, wie sie im Juli 2021 erklärte.

„Seit Beginn der Baustelle haben wir von Für Innsbruck immer auf die rasche Klärung gedrängt, wie die Altstadt so schnell als möglich wieder ein ordentliches Bild erhält. Jetzt, nachdem sich alles gesetzt hat und die Pflasterarbeiten beginnen sollten, ist man sich mit der gewählten Vorgehensweise nicht sicher und beklagt durch Stadträtin Schwarzl einen angeblichen Zeitdruck. Anstatt zu Beginn der Bauarbeiten für die Zeit danach vorauszudenken, begann erst nach Fertigstellung der Baustelle eine Ideenfindung. Wenn Schwarzl es über zwei Jahre lang politisch verabsäumt eine ordentliche Sanierung zu ermöglichen, soll sie die Schuld nicht bei anderen, sondern in ihrem eigenen Unvermögen suchen“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte GR Mag. Lucas Krackl.

Kostenexplosion ist Teil des Versagens

„Die Kostenexplosion von 300.000 auf 470.000 ist aufgrund der langen Untätigkeit wenig überraschend. Viel zu spät wurde geklärt, wie die Sanierung der Oberflächen in der Altstadt nach der Baustelle konkret erfolgen sollen. Wer hat Willi und Schwarzl denn davon abgehalten, zeitgleich mit dem  Beschluss des Projektes Herkules auch die Sanierung der Oberflächen anzugehen? Warum wurden relevante Expertenmeinungen nicht gehört? Die Sanierung der Altstadt ist ein weiterer trauriger Beleg für die mangelnde politische Führung des Duos Willi & Schwarzl“, so Krackl.

Altstadt darf nicht länger auf lange Bank geschoben werden

„Ob die Verlegung der Sanierung auf 2024 nach der Gemeinderatswahl auch wahltaktische Überlegungen beinhaltete, mag jeder für sich beurteilen. Fakt ist, dass Bürgermeister Willi kein ausreichendes Budget festlegen und somit überhaupt nicht sanieren wollte. Erst das abgeändert beschlossene Doppelbudget rückte die Altstadt in den Fokus. Wir wissen, dass die Grünen sich lieber mit Umfragen, Wahlkämpfen und Facebook beschäftigen, anstatt ihren Job zu erledigen. Wenn es dadurch zu Lasten der Bevölkerung, der Altstadt und ihrer Betriebe geht, werden wir uns das nicht bieten lassen und Mehrheiten suchen“, stellt Krackl klar.

Altstadt braucht wieder gute Aufenthaltsqualität

„Wir alle können die Betriebe in der Altstadt nach dieser schwierigen Zeit beim nächsten Einkaufsbummel mit anschließendem Besuch der Gastronomiebetriebe unterstützen. Lokal einkaufen und konsumieren tut auch dem Klima gut und hilft damit doppelt. Für die Aufenthaltsqualität ist die Politik verantwortlich.  Wir von Für Innsbruck stehen für eine rasche und ordentliche Oberflächensanierung in der Altstadt, damit diese so schnell wie möglich wieder in einem unverwechselbaren Glanz erscheint„, schließt Krackl.