Gemeinderat Kurt Wallasch

Kürzlich musste das städtische Hallenbad in Klagenfurt (Gasometergasse) geschlossen werden, da es nicht mehr sanierbar ist und eine Benützung zu gefährlich sei. Der bereits geplante Neubau eines Bades beim Minimundus wird aber erst 2026 fertig. Nun versucht die Stadt Klagenfurt ein Provisorium um einige Millionen Euro aufzustellen. Was bedeutet das für Innsbruck? Auf lange Sicht wäre ein Ersatz des Schwimmbades in der Höttinger Au mit großen Freiflächen durch ein modernes und zukunftsfittes Hallenbad wohl viel besser als ein technischer und finanzieller Problemfall über viele Jahre. Es braucht daher sehr bald Entscheidungen, um einen Ausfall der Wasserflächen für Freizeitsuchende und Sportler in Innsbruck zu verhindern.

„Wenn uns in Innsbruck nicht das selbe Schicksal wie in Klagenfurt ereilen soll, dann brauchen wir endlich Lösungsvorschläge und Entscheidungsgrundlagen. Fakt ist, dass sowohl eine Generalsanierung als auch eine behördliche Schließung der Höttinger Au – wie sie vergleichsweise in Klagenfurt erfolgte – allen Schwimmerinnen und Schwimmern die Wasserflächen für Jahre entzieht oder diese gar gänzlich wegfallen. Dann braucht es auch bei uns ein millionenteures Provisorium anstatt gleich in einen modernen, zukunftsfitten und gut durchdachten Neubau zu investieren“, so Für Innsbruck Sportsprecher und Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Sport und Gesundheit GR Kurt Wallasch.

Blockadehaltung aufgeben

„Der Neubau eines Hallenbades mit einem 50 Meter Becken stellt den Menschen mehr Wasserflächen zur Verfügung, ist barrierefrei, wird mit dem neuesten Stand der Technik gebaut und eröffnet viele neue Möglichkeiten für alle Freizeit- und Sportbegeisterten aller Generationen. Warum sich vor allem die Grünen so massiv gegen eine derartige Verbesserung stellen, ist nicht nachvollziehbar“, so Wallasch weiters.

Schwimmen ist wichtig für die Gesundheit 

„Ich danke den Vereinen für ihre Flexibilität, damit ein Nebeneinander von Sport und Freizeitschwimmern noch möglich ist. Unsere Schwimmbäder erfreuen sich größter Beliebtheit, nur ist das Platzangebot in den Becken bereits massiv eingeschränkt. Während die Bevölkerung stetig gewachsen ist, blieben die Wasserflächen unverändert. Ein neues größeres und modernes Schwimmbad ist also nicht für den Sport wichtig, sondern vor allem für die Gesundheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, schließt Für Innsbruck Gesundheitssprecher GR Kurt Wallasch.