Gemeinderat Kurt Wallasch

Die aktuelle Diskussion um das vermeintliche Ende des 50-Meter Beckens in Innsbruck beschäftigt aktuell die Sportpolitik. Unbestritten ist, dass gute sportliche Leistungen neben einer intakten Infrastruktur auch gute Rahmenbedingungen erfordern. Die Kommunikation zwischen Politik und Sportverbänden muss offenbar dringend verbessert werden, weshalb Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch einen Runden Tisch mit allen Beteiligten vorschlägt.

„Wir haben im Arbeitsübereinkommen die Realisierung des 50-Meter Beckens in Innsbruck vereinbart und das ist für uns nach wie vor aufrecht. Ich finde es bedauerlich, dass Projekte die eigentlich sehr weit gediehen sind mit einem Federstrich erledigt sein sollen, ohne mit den hauptsächlich Betroffenen zumindest einmal zu sprechen. Als Ausschussvorsitzender hätte auch ich mir eine direkte Information gewünscht. Das ganze Vorgehen wirkt wirklich sehr unglücklich“, zeigt sich der Vorsitzende des Innsbrucker Sportausschusses und Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch enttäuscht.

Zuhören, Reden, Machen

„Unter dem Motto ‚Zuhören, Reden, Machen‘ könnten wir uns der Thematik gemeinsam nähern. Noch ist nichts verloren und so ersuche ich Herrn Bürgermeister umgehend einen Runden Tisch mit den Vertretern der betroffenen Sportverbände, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck einzuberufen, um gemeinsam eine gute Lösung für die Zukunft des Schwimmsportes zu finden. Gerade in dieser Krise wäre eine große Investition doppelt viel wert – sozusagen eine Jahrhundertchance. Ich stehe gerne unterstützend zur Verfügung“, schließt Wallasch.