Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler stellte einen Prüfantrag, zu welchen Kosten an Tagen mit besonders hoher Feinstaubbelastung sowie an festgelegten Tagen im Jahr eine kostenlose Nutzung der Stadträder möglich ist.  Die Ergebnisse der Prüfung liegen nun vor und sind höchst erfreulich. Für die Umsetzung werden im Detail nun Gespräche mit den zuständigen Stellen geführt, ehe es zur Beschlussfassung im Stadtsenat kommt.

„Ich freue mich über die positiven Stellungnahmen und konstruktiven Anregungen der IVB und der zuständigen Ämter im Magistrat. In meinen Augen halten sich die Kosten im Rahmen und es spricht viel dafür, dass mit dieser Maßnahme eine gute Wirkung erzielt werden kann: für die Attraktivierung des Umweltverbunds, klimafreundliche Mobilität und eine Sensibilisierung zum Thema Luftverschmutzung“ so Für Innsbruck Umweltsprecherin Theresa Ringler.

Bewusstsein schaffen

„Jeder Tag ist wichtig, um auf die Umwelt zu schauen. Als Aktionszeiträume für die kostenlose Nutzung der Stadträder eignen sich die Europäische Mobilitätswoche, der Autofreie Tag und Zeiten mit besonders hohen Emissionswerten. Diese gilt es jetzt in der nächsten Phase mit den zuständigen Stellen zu konkretisieren, genauso die Details über die genauen Bedingungen zur Ausleihe“, so Ringler weiters.

Stadtrad bekannter machen

Ringler erwartet sich von der temporären und gezielten Freischaltung der Stadträder zur kostenlosen Verwendung neben der Sensibilisierung für Umweltthemen auch einen Neuzugewinn an regelmäßigen Nutzer*innen.

„Natürlich darf dabei nicht auf jene vergessen werden, die Stadträder bereits jetzt regelmäßig ausleihen. Deshalb finde ich den Vorschlag sehr gut, die Aktionstage pro Jahr mit max. 10-15 Tage zu definieren“, schließt Ringler.