Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Klubmann GR Lucas Krackl

Vor mehr als drei Jahren wurden in Innsbruck verschiedene wichtige Projekte noch umgesetzt und hatten die dafür erforderlichen Mehrheiten. Das Kulturquartier vom Inn bis zur Sill wurde jedoch nicht mehr beschlossen, um den neuen Gemeinderat die Chance auf einen eigenen Gestaltungsspielraum zu geben. Diese Chance wurde durch den Projektabbruch der Grünen leider liegengelassen. Nun steht das Projekt wieder auf der Tagesordnung und wieder scheinen nicht alle Hausaufgaben gemacht. Für Innsbruck fordert seit Beginn der Periode eine Umsetzung der Gestaltung rund rum das Haus der Musik, nur leider fehlen gute Mehrheiten. Das haben auch die Grünen erkannt und fürchten eine weitere vertane Chance in den Ressorts ihrer Amtsführenden. Dabei wäre mit Zusammenarbeit so viel möglich.

„Auf meine Initiative hin, fand heute eine gemeinsame Sitzung von Stadtsenat und den Ausschüssen für Verkehr, Finanzen und Stadtentwicklung statt. Wie immer soll jetzt alles unter Zeitdruck passieren, dabei hätte es die meisten Vorschläge schon vor zwei Monaten gegeben und sind bis heute unberücksichtigt geblieben. Das ist schade, weil eine rasche Umsetzung mit jeder Unklarheit schwindet“, so Für Innsbruck Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Es ist schon erstaunlich, wenn die Grünen vom Ergreifen von Chancen sprechen, obwohl sie nicht in der Lage sind beschlussfähige Unterlagen bereitzustellen und ein Einvernehmen mit einer tragfähigen Mehrheit zu sichern. Wir helfen gerne, da uns das Projekt sehr wichtig ist. Bisher wurde jedoch jeder unserer Hinweise zum Projekt bis heute ignoriert, dafür kamen neue unnötige Ideen für Wasserspiele vor dem Landestheater dazu“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Versemmelte Chance 1: Mehrheiten wären mit etwas Vorarbeit leicht zu finden

„Alle politischen Anstrengungen müssen das Ziel haben, die Stadt für die Menschen noch lebenswerter zu machen. Attraktive Aufenthaltsflächen, Vorrang für Fußgänger und eine Verbesserung des Stadtklimas müssen stets im Vordergrund stehen. Warum die Grünen lieber unvorbereitet an Projekte herangehen und dann noch verbal austeilen wollen, ist unverständlich und der Sache nicht dienlich. Dabei könnte gemeinsam so viel mehr gelingen“, hofft Für Innsbruck Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer im Sinne der Projektrealisierung auf ein rasches Einlenken der Grünen.

Versemmelte Chance 2: Nach Sillschlucht Dramen und fehlender Vorlage Bartlmä fehlen Angebote für Jugend

„Innsbruck und besonders Innsbrucks Jugend braucht sichere gute Veranstaltungsplätze wie die tragischen Ereignisse in der Sillschlucht bewiesen haben. Bis heute liegt kein Angebot oder konkreter Vorschlag des Bürgermeisters für Bartlmä als Kulturareal vor. Die Chance auf eine innerstädtische Veranstaltungsfläche lebt, jedoch zeugt es nicht von Professionalität, dass diese heute immer noch ohne jegliches Sicherheitskonzept den Mandataren vorgelegt wurde“, so Jugendstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Versemmelte Chance 3: Bisher keine Bundesmittel beantragt

„Wie wir mit unserem Antrag für den ‚Masterplan Gehen‘ bereits mehrfach aufgezeigt haben, liegen im grünen Ministerium in Wien über 30 Millionen Euro für attraktivierende Maßnahmen bereit. Warum vom grünen Bürgermeister und der grünen Stadträtin bis heute kein einziger Euro abgeholt – geschweige denn beantragt – wurde, ist bis dato unbekannt. Eine weitere große Chance die bisher ungenützt blieb. Geschichten und Presseaussendungen setzen keine Projekte um. Es sollte viel mehr Zeit in die Vorarbeit und Zusammenarbeit mit allen Fraktionen investiert werden, wenn man Chancen verwerten möchte“, so Oppitz-Plörer und Krackl abschließend.