Gemeinderatsklub Für Innsbruck

Im größten Mitgliederbeteiligungsprozess in der Geschichte von Für Innsbruck wurde gemeinsam die inhaltliche Ausrichtung unserer Politik erarbeitet. Im daraus entstandenen Zukunftsprogramm „Eine Stadt für die Menschen“, welches Für Innsbruck allen Innsbrucker Haushalten zugesendet hat, soll öffentlicher Raum den Familien zurückgegeben werden. Mehr Grünflächen statt versiegelter Flächen steigern die Aufenthaltsqualität und tragen zum Klimaschutz bei. Mit der jüngsten Initiative „Masterplan Gehen“ setzte Für Innsbruck auch ein deutliches Zeichen, dass den FußgängerInnen als größte Mobilitätsgruppe deutlich mehr Beachtung geschenkt werden muss.

„Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung bedeutet für uns, den InnsbruckerInnen durch ganzheitliche Entwicklungen Wohnraum, wirtschaftliche Infrastruktur und gute Mobilität zu bieten. Wir wollen Familien und allen Generationen deutlich mehr öffentlichen Raum zugänglich machen. Künftige Entscheidungen werden unter diesen Maßgaben, mit besonderem Augenmerk auf hohe Lebensqualität und den Schutz unseres Klimas, ausgerichtet“, so Für Innsbruck Familien und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Fußgänger in den Vordergrund – Sicher von A nach B

„Wir wollen den vielen Fußgängerinnen und Fußgängern in unserer Stadt attraktive, sichere und schnelle Verkehrswege anbieten, um von A nach B zu kommen. Während sich die Verkehrspolitik aktuell sehr intensiv auf Fahrräder konzentriert, wollen wir die Fußgänger stark in den Vordergrund rücken und zusätzlich umfangreiche Bundesmittel aus dem Aktionsprogramm ‚klimaaktiv mobil‘ nach Innsbruck holen. Das ist für unsere Generationen wichtig, gut fürs Klima und schont zudem die Stadtkasse“, so Für Innsbruck Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Kulturquartier Innenstadt – Fußgängerfreundlichste Stadt in den Alpen

„Besondere Priorität hat für uns, die Gestaltung des öffentlichen Raumes im Kulturquartier ‚vom Inn bis zur Sill‘ voranzutreiben und endlich fertigzustellen. Hier möchten wir den öffentlichen Raum auch verkehrsberuhigen und freuen uns, dass unser Vorschlag eine Fußgängerzone zu errichten im Gemeinderat überzeugend war. Die Gestaltung dieses weitläufigen und wichtigen Areals wird eine erste wichtige Etappe in Richtung „fußgängerfreundlichste Stadt in den Alpen“ sein“, so Für Innsbruck Umwelt- und Kultursprecherin GRin Theresa Ringler.

Stadt der kurzen Wege – Gesunder Fußgängerverkehr

„Neben einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum wollen wir vor allem kurze Wege ermöglichen: denn Fußverkehr ist der umweltfreundlichste und gesündeste Verkehr in einer Stadt und Innsbruck ist aufgrund seiner Lage prädestiniert dafür. Mit dem auszuarbeitenden Masterplan samt guten Projekten können wir bis zu 50% der Kosten über den Bund gefördert bekommen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität massiv verbessern. Das verstehen wir unter intelligenter Stadtentwicklung“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Fußgänger dürfen nicht unter die Räder kommen

„Wir wollen die Fußgänger gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern deutlich stärken, indem wir mehr öffentlichen Raum den Familien zurückgeben und Verkehrswege sicher gestalten. Auch wenn der Radmasterplan in seinen Maßnahmen die Fußgänger mitnennt, sehen wir diese jedoch zu wenig mitgedacht. Wir werden darauf achten, dass die Fußgänger in der omnipräsenten Diskussion über Fahrräder buchstäblich nicht unter die Räder kommen“, schließen Oppitz-Plörer, Krackl und Ringler unisono.