Klubmann GR Lucas Krackl
Von Danesman1 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21235629

(c) Von Danesman1 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21235629

Nach mehreren Ankündigungen wurde im Juli 2021 endlich die Seilbahnstudie für den Großraum Innsbruck präsentiert. Als sinnvollste und umsetzbare Maßnahme haben die technischen Experten die Variante „Urbane Kabinenbahn Innsbruck“ als Verbindung von Innsbruck in das östliche Mittelgebirge präsentiert. Für Innsbruck beantragte gemeinsam mit Neos die Freihaltung der für eine Umsetzung notwendigen Flächen für die Trassenführung. Das ist die Grundvoraussetzung, damit das Projekt auch jemals eine Chance auf Umsetzung erhält. Seither ist wenig bis nichts passiert. Weder der für Raumordnung zuständige Bürgermeister, noch die für Verkehr zuständige Stadträtin und auch nicht die scheidende LH-Stv.in Felipe haben sichtbare Maßnahmen gesetzt. Dabei liefert eine Studie des international agierenden Dienstleisters PWC neuen Rückenwind für die Debatte um Seilbahnen als urbanes Verkehrsmittel. 

„Kurze Wege und eine umweltfreundliche Mobilität sind Aufgaben einer modernen und zukunftsfitten Stadtentwicklung. Trotz klarer Studienergebnisse des Landes und großen Ankündigungen, wurden von den Verantwortlichen Willi/Schwarzl in der Stadt und Felipe im Land keine sichtbaren Maßnahmen gesetzt, die nächsten Schritte zu gehen. Offenbar reichen die absolvierten Pressekonferenzen für das eigene grüne Wohlbefinden“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte GR Mag. Lucas Krackl.

  
Neue PwC Studie gibt Rückenwind

„In einer sehr aufschlussreichen Studie des Unternehmens PwC wird aufgezeigt, warum Seilbahnen als urbanes Verkehrsmittel zukunftsfit sind. Überlastete Verkehrssysteme, die Reduktion von Verkehr auf Straßen, Lärm- und Abgasreduktionen, notwendige Taktverdichtungen, mehr Komfort und wirtschaftliche Überlegungen bringen Seilbahnen in ihren verschiedensten Ausführungen in die Pole Position. Viele Herausforderungen könnten intelligenter als bisher gelöst werden und deshalb gilt es für die Verantwortlichen, endlich aktiv zu werden. Pressekonferenzen sind nett, verändern für die Menschen aber gar nichts“, schließt Krackl.

Links:
– Studie PWC
– Studie Land Tirol

Ansicht des eingebrachten Antrages: