Kürzlich wurden seitens LH-Stvin Ingrid Felipe und Stadträtin Uschi Schwarzl alternative ÖV Infrastrukturen im Raum Innsbruck präsentiert. Als sinnvollste und umsetzbare Maßnahme haben die technischen Experten die Variante „Urbane Kabinenbahn Innsbruck“ als Verbindung von Innsbruck in das östliche Mittelgebirge präsentiert. Die Fraktionen Neos und Für Innsbruck beantragen gemeinsam die Freihaltung der für eine Umsetzung notwendigen Flächen für die Trassenführung, damit das Projekt auch eine Chance auf Umsetzung erhält.

„Unter einer zukunftsorientierten Stadt versteht Für innsbruck, den Innsbrucker*innen durch ganzheitliche Entwicklungen Wohnraum, wirtschaftliche Infrastruktur und als Verbindung dazwischen gute und nachhaltige Mobilität zu bieten. Wir begrüßen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und erhoffen uns breite Unterstützung auf allen politischen Ebenen“, so Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Nägel mit Köpfen machen
„Für die Kombibahn innerhalb des Stadtgebiets müssen bereits jetzt alle Vorkehrungen von Seiten der Stadt getroffen werden. Wenn man dieses Leuchtturmprojekt wirklich umsetzen will, muss man rechtzeitig Nägel mit Köpfen machen! Bürgermeister Willi ist aufgefordert mit Grundstücksbesitzerinnen in Verhandlungen zu treten, um die Trassenführung zu ermöglichen und damit diese Bahn auf Schiene zu bringen!“, so NEOS Gemeinderätin Mag.a Julia Seidl.

Chance für Jahrhundertprojekt ergreifen
„Gerade in Hinblick auf die städtebauliche Entwicklung des Frachtenbahnhofes und den Stadtteilen Wilten und Pradl scheint eine umgehende planungsrechtliche Sicherung und Freihaltung der Trassenführung auf Basis der Machbarkeitsstudie dringend angezeigt. Die grundlegenden Voraussetzungen müssen jetzt geschaffen werden, um diese Jahrhundertchance ergreifen zu können“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte GR Mag. Lucas Krackl.

Gemeinsam Zukunft der Mobilität einläuten
„Wir wollen möglichst rasch eine neue Zukunft in der Innsbrucker Mobilität einläuten und mit diesem Antrag gemeinsam Überzeugungsarbeit leisten, die klimafitte Verbindung der Landeshauptstadt in das Mittelgebirge mittels Seilbahn bald zu realisieren“, so die Antragssteller*innen Oppitz-Plörer, Seidl und Krackl.

Update (15.07.)

Folgender Antrag wurde im Gemeinderat eingebracht: