Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Gemeinderat Markus Stoll

Kürzlich wurde der Verkauf der Mutterer Alm entschieden. Trotz vieler Warnungen von Für Innsbruck, Wirtschaftskammer und Stimmen aus der Bevölkerung, aber auch entgegen zahlreicher negativer Erfahrungen in anderen Gebieten Österreichs hat man den Verkauf ins Ausland einer heimischen Lösung vorgezogen.

„Ich hoffe sehr, dass trotz dieser Entscheidung niemand auf der Strecke bleibt und das beliebte Ausflugsziel Mutterer Alm nicht verlorengeht. Ob es sinnvoll ist, einen Kaufpreis zweizuteilen, müssen die Experten beurteilen. Dass die zweite Tranche jemals fließen wird, ist wohl eher zu bezweifeln. Bleibt zu hoffen, dass es zu keinem allzu großen Steuerabfluss ins Ausland kommt“, so Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Nun ist es also doch so weit gekommen. Das Ruder, welches für eine heimische Lösung herumgerissen hätte werden können, war wohl defekt. Ich hoffe die Verantwortlichen im Tourismusverband, allen voran Obmann Karl Gostner, Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeister Anzengruber sind sich bewusst, was sie trotz Warnungen und negativen Erfahrungen aus anderen Regionen hier entschieden haben. Viele Familien und heimische Betriebe haben jetzt wohl große Sorgen“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Tourismusverband zahlt weiter

„Welche Logik der TVB mit dem Verkauf der Mutterer Alm verfolgt, um sie danach weiterhin mit hunderttausenden Euro zu subventionieren, erschließt sich der Mehrheit der Bevölkerung wohl eher nicht. Es braucht nach wie vor Transparenz zum Deal mit dem Slowakischen Unternehmen. Bürgermeister Willi und Vizebgm. Anzengruber sind gefordert, Licht ins Dunkel zu bringen“, schließt Stoll.