Mehrere Berichte standen auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Kontrollausschusses. Besonders die Prüfung der Personalgebarung – diese obliegt dem Bürgermeister – erfordert noch ein ausführlicheres Diskutieren im Ausschuss und Gemeinderat. Der Bericht zeigt viele Fragen auf, die gestellt werden müssen, um die Verantwortlichkeiten klar festzustellen. Für Innsbruck KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll verspricht, sich für eine lückenlose Aufklärung einzusetzen.

„Selbst wenn die zahllosen fragwürdigen Vorgänge des Bürgermeisters im Personalwesen inzwischen nicht mehr zu verbergen sind, lösen die im aktuellen Kontrollamtsbericht zur Personalgebarung aufgezeigten Kritikpunkte große Verwunderung und zum Teil auch großes Entsetzen im Rathaus aus. Hier werden wir weitere vertiefende Gespräche im Ausschuss führen, die wohl auch im Gemeinderat eine Fortführung finden werden“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Mitglied des städtischen Kontrollausschusses KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll.

„Ich bitte um Verständnis, dass ich aufgrund der Verschwiegenheitspflicht keine detaillierten Informationen weitergeben darf. Ich verspreche aber, mich mit aller Kraft und allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln für eine lückenlose Aufklärung und volle Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit einzusetzen, denn das Rathaus darf nicht zu einem Selbstbedienungsladen des Bürgermeisters und seiner Grünen verkommen“, schließt Stoll.

TT, 12.10.2022, Seite 25