Energie- und Klimakrise regen immer mehr Menschen dazu an, sich Gedanken über die Zukunft einer nachhaltigen Energiegewinnung zu machen. Während wir in Tirol vor allem mit Wasserkraftwerken aus eigener Kraft sehr viel Strom erzeugen können, blieben alternative Energiegewinnungsformen im Hintergrund. Dabei gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten via etwa mittels Photovoltaik sauberen Strom zu erzeugen. Für Innsbruck setzt sich schon seit einigen Jahren für umweltfreundliche Energien ein, und brachte nach dem Antrag für ein Sonnenkraftwerk auf der Autobahneinhausung im Westen nun auch einen Prüfantrag zur Nutzung zahlreicher Flächen am Fuße des Patscherkofels ein.

„Für die Erreichung der ambitionierten Klima- und Energieziele ist großes Engagement gefordert. Auch kreative Ideen sind gefragt, um der Zielerreichung ein Stück näher zu können. Mit der Neu-Errichtung des Parkplatzes bei der Patscherkofelbahn-Talstation aber auch im Zuge der Sanierung der Bob- und Rodelbahn an der Römerstraße gibt es große Potenziale, durch eine Überdachung oder andere Anbringungsarten mit Photovoltaik eines der größten Sonnenkraftwerke Österreichs zu errichten. Das muss unser gemeinsames Ziel sein, um eine veritablen Beitrag zur Energiewende Innsbrucks zu leisten“, so die Antragssteller Für Innsbruck Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.