Gemeinderätin Theresa Ringler

Kürzlich wurde ein Vorschlag präsentiert, wonach Gastgärten künftig auch im Winter öffnen dürfen. Aktuell befindet sich diese Idee in der rechtlichen Prüfung. Für Innsbruck unterstützt das Vorhaben, Gastgartenbetreiber damit mehr Möglichkeiten zu geben. Hinsichtlich der vermutlich jedenfalls notwendigen Heizungsinstallationen mahnt FI Jugend- und Umweltsprecherin Theresa Ringler zu mehr Ehrlichkeit. Auch Strom aus erneuerbaren Quellen ist begrenzt und kein Freibrief für den bedenkenlosen Verbrauch von Energie.

„Auch wenn wir in der glücklichen Lage sind, Strom zum größten Teil aus erneuerbaren Ressourcen schöpfen zu können, so ist das Beheizen des öffentlichen Raums immer noch ein erheblicher Energieverbrauch. Energie, die an anderen Stellen mit weniger ’sauberem‘ Strom verwendet werden könnte. Ich denke es ist eine gute Maßnahme auch im Winter Platz für die Menschen in Gastgärten mit angenehmer Aufenthaltsqualität zu schaffen. Wenn der Bürgermeister aber erzählt, dass umweltfreundlich produzierter Strom automatisch jede Energieverschwendung rechtfertigt, dann haben die Grünen anscheinend eine eigenartige Definition von Klimaschutz“, so Für Innsbruck Jugend- und Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler.