Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch

Im Gemeinderat vom 19. Mai 2022 wurde von Für Innsbruck Sicherheitssprecher und Vorsitzenden des städtischen Ausschusses für Sport und Gesundheit eingebrachter Prüfantrag zum Vertrieb von CBD Produkten behandelt. Der Antrag zielt darauf ab, eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung zu reduzieren. Geklärt werden soll unter anderem, ob der Vertrieb von CBD-Produkten – insbesondere an immer mehr werdenden Automaten – rechtlich zulässig ist und der Verkauf eingeschränkt bzw. gestoppt werden kann. Zudem sollen regelmäßige Kontrollen die Einhaltung der Grenzwerte sicherstellen. In einer Presseaussendung vom 12.08.2022 und auf Facebook teilen die Neos mit, dass sie im Landtagswahlkampf „Legales CBD-Cannabis“ verteilen. Damit werden Steuergelder, schließlich erhalten Parteien entsprechende Förderungen, für die Heranführung an Drogen aufgewendet. Ganz aktuell befasst sich die  Zeitschrift „Konsument“ mit „legalem CBD-Cannabis“ und zeigt erschütternde Ergebnisse auf.

„Das Ergebnis der Konsument Recherchen ist ernüchternd. Das sogenannte „legale“ Cannabis hat keine Zulassung als Lebensmittel und erzeugt laut Studien Leberfunktionsstörungen. Alle untersuchten Präparate sind gesundheitsgefährdend und mangels Zulassung nicht verkehrsfähig. Dass der illegale und abhängig machende THC-Gehalt zu hoch ist, kommt erschwerend hinzu. Es ist erschütternd, wenn eine politische Partei mit Steuergeldern die Verteilung dieser höchst problematischen Produkte und die Verharmlosung von Drogen vorantreiben will. Die Neos wollen offenbar mit der Brechstange neben den Grünen als weitere Drogenpartei reüssieren“, so Für Innsbruck Gesundheits- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Pinkes Heranführen an Drogen und kriminelles Handeln auf Kosten der Steuerzahler

„Logischerweise gibt es kein EU-zertifiziertes Labor, das die „Bedenkenlosigkeit“ des Konsums solcher Produkte bestätigen kann, da es in der EU über keine Zulassung verfügt. Es besteht also sowohl für den „Verteiler“ (Anm: Neos) als auch den Konsumenten die realistische Gefahr, dass sie sich nach dem Suchtmittelgesetz strafbar machen. Die „Verteilaktion“ wird wohl polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen müssen. Das bewusste Heranführen zu Drogen auf Kosten der Steuerzahler lehne ich als Politiker, langjähriger Kriminalbeamter aber vor allem auch als privater Familienvater zutiefst ab“, so Wallasch.

Oberhofer soll sich deklarieren und Aktion umgehend einstampfen

„Tirol hat ein Suchtproblem. Das kann man den offiziellen Statistiken und den Presseaussendungen der Polizei und Justiz tagtäglich entnehmen. Die Sucht zerstört die Gesundheit des Menschen und  zerstört Familien, wie ich als ehemaliger Kriminalbeamter leider nur allzu gut weiß. Es kann nicht sein, die Jugend mit solchen Wahlkampfaktionen in die Sucht zu treiben und gänzlich auf Primärprävention zu verzichten. Neos-Chef Oberhofer soll sich deklarieren, ob er auch auf der Drogenwelle schwimmt oder diese verrückte Aktion umgehend einstampft“, schließt Wallasch.