Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer

In Niederösterreich testet die ASFINAG derzeit die Installation von Photovoltaik an Lärmschutzwänden. Eine Maßnahme die Für Innsbruck erst kürzlich vorgeschlagen hat. Ein Antrag im Gemeinderat soll den Bürgermeister beauftragen, mit ASFINAG und der zuständigen Bundesministerin in Verhandlungen zu treten, um einerseits eine Verlegung oder Einhausung der Autobahn im Westen Innsbrucks zu erreichen und gleichzeitig die vorhandenen Flächen für Photovoltaik zu nutzen. Damit könnte ein modernes Kraftwerk für Energie und Lebensqualität entstehen.

„Neben dem Ausbau der Wasserkraft ist die verstärkte Nutzung aller möglichen Flächen für Photovoltaik das Gebot der Stunde und hier können wir als Stadt viel mehr leisten. Aber auch die Bundesregierung könnte uns hier viel stärker unterstützen, weshalb wir – dem Beispiel in Niederösterreich folgend – die Nutzung unserer Lärmschutzwände und Einhausungen als Sonnenkraftwerk beantragen werden“, so Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Mehr Lebensqualität durch Verlegung oder Einhausung der Autobahn

„Wenig Lärm und gute Luft sind wichtig für ein gesundes Leben. Speziell die Anrainer im Westen Innsbrucks wünschen sich schon lange eine Verlegung oder zumindest eine umfangreiche Einhausung der Autobahn. In Kombination mit dem Sonnenkraftwerk der ASFINAG könnte also ein Kraftwerk für Energie und Lebensqualität entstehen“, so Oppitz-Plörer.

Hoffen auf Unterstützung im Gemeinderat

„Wir brauchen Zusammenarbeit in der Arbeit für ein gutes Klima. Daher laden wir auch alle Fraktionen ein, unseren Antrag gemeinsam einzubringen und hoffen auf breite Unterstützung im Gemeinderat“, schließt Oppitz-Plörer.