Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Rund um die Debatte der Unfälle in der Sillschlucht meldete sich schlussendlich doch auch der Bürgermeister zu Wort. Dabei schreckt er nicht davor zurück, die Unfälle in Verbindung mit seinem fehlendem Verhandlungsergebnis zum Kultur und Veranstaltungszentrum Bartlmä zu bringen. Entgegen der Behauptung des Bürgermeisters, befürworten nahezu alle Fraktionen die Umsetzung – bis dato liegt jedoch kein konkretes Verhandlungsergebnis des Bürgermeisters vor, über das eine Abstimmung hätte erfolgen können. Dies bestätigte erst kürzlich auch die Grüne Klubobfrau.

„Das Projekt Bartlmä wird von nahezu allen Fraktionen befürwortet, doch liegt bis heute kein Verhandlungsergebnis vor, über das man hätte abstimmen können. Die ersten kolportierten Preise waren zu hoch, wie auch der Bürgermeister uns kundgetan hat. Seither herrscht Stillstand bei diesem Projekt“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Der Preis hat Grenzen

„Der Preis für Gewerbegrundstücke liegt in guten Lagen bei 400-500 Euro pro m². Ich glaube es ist einfach für jeden nachvollziehbar, dass die Stadt keinen Gewerbegrund um über 1.500 Euro pro m² kaufen kann, noch dazu wenn viele Unwägbarkeiten der Sanierung und Kontamination nicht geklärt sind. Das sollte dem Bürgermeister klar sein und bei den Verhandlungen helfen“, so Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Falsche Behauptung wird zurückgewiesen

„Selbst wenn alles klar wäre und wir heute das Areal ankaufen würden, könnten wohl erst in 1-2 Jahren Veranstaltungen dort stattfinden. Die Behauptung, dass eine Mehrheit im Gemeinderat das Projekt verhindert und damit zu den Unfällen in der Sillschlucht beigetragen hat ist höchst unredlich und wird auf das Schärfste zurückgewiesen. Bürgermeister Willi soll den Leuten nicht Sand in die Augen streuen und auf dem Rücken der Opfer Politik machen, sondern seine Arbeit erledigen und Verhandlungsergebnisse zur Beschlussfassung vorlegen“, so Oppitz-Plörer.

Verantwortung tragen und nicht verschieben

„Es ist höchst an der Zeit, dass Herr Willi seiner Verantwortungspflicht endlich nachkommt und nicht permanent die Schuldigen wo anders – insbesondere bei den politischen Mitbewerbern – such. Es liegt in der Verantwortung des Bürgermeisters, ein Verhandlungsergebnis auf den Tisch zu legen. Wenn er das nicht schafft, liegt die Verantwortung einzig und allein bei ihm, auch wenn das grüne Märchen dazu noch so schön klingen mag“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.