Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer
Gemeinderätin Brigitte Berchtold

In der vergangenen Gemeinderatssitzung führte GR Onay öffentlich aus, dass dem Katholischen Familienverband Tirol keine Subvention zu gewähren sei, da dieser aktiv zur Diskriminierung von Menschengruppen aufrufen würde. Zitiert wurde mit Verweis auf die Homepage der Organisation, die zitierten Unterlagen stammen jedoch nicht von dort. Für Innsbruck ist empört über diese unfassbare Entgleisung und fordert eine umgehende Entschuldigung Onays.

„Bereits im Gemeinderat habe ich ausgeführt, welchen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag der Katholische Familienverband für unsere Gesellschaft leistet. Dennoch wollte sich ein Viertel des Gemeinderates bestehend aus MandatarInnen von Grüne, Neos, ALI und Gerechtes Innsbruck nicht für die Subvention aussprechen. Die von Herrn Onay massiven und nunmehr als unwahr bestätigten Anschuldigungen gegenüber der Tiroler Organisation und ihren knapp 1.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern sind für ein Mitglied des Gemeinderates unwürdig und schäbig“, so Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Familienverband leistet wertvolle Arbeit

„Mit knapp 1.000 Ehrenamtlichen veranstaltet der Familienverband jährlich ca. 1.700 Aktivitäten für und mit Familien. Als zukunftsweisend hat sich auch das große Engagement für die Ausbildung von Tagesmüttern und -vätern herausgestellt. Der Katholische Familienverband hat damit wesentlich zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beigetragen. Jeder in den Bereichen Bildung, Familie und Generationen eingesetzte Euro ist daher auch eine wertvolle Investition in unsere Gesellschaft und ein gutes familiäres Zusammenleben“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

Entschuldigung und Distanzierung gefordert

„Wer Menschen achtet, geht auch ehrlich miteinander um. Das würde ich mir auch von Herrn Onay wünschen und fordere ihn daher auf, sich von seinen Aussagen zu distanzieren und sich bei allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen im Katholischen Familienverband Tirol offiziell zu entschuldigen“, schließen Oppitz-Plörer und Berchtold unisono.