Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer

Mit großem Bedauern nimmt Für Innsbruck die medial verkündete Auflösung des Dienstverhältnisses von Bernhard Vettorazzi zur Kenntnis und dankt diesem für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Landeshauptstadt Innsbruck. Auch wenn man über die wahren Hintergründe nur mutmaßen kann, setzt sich die chaotische Personalpolitik des Bürgermeisters mitsamt der vorsätzlichen Zerstörung von Projektstrukturen munter fort.

„Ich wünsche Bernhard Vettorazzi alles Gute für seine berufliche Zukunft. Er war ein verlässlicher und immer ausgleichender Gesprächspartner weit über alle Parteigrenzen hinweg. Er verstand es eine breite Basis für Projekte zu finden und diese erfolgreich umzusetzen. Solch einen Mitarbeiter hätte die Stadt unbedingt halten müssen. Den Schaden hat der Bürgermeister zu verantworten“, so Für Innsbruck Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Stadtmarketing personell und finanziell stärken

Der Bürgermeister hat festgestellt: “Seit Beginn des Jahres wurde in einem mehrmonatigen Prozess die Neuausrichtung des Innsbruck Marketings erarbeitet. Der politische Auftrag an mich als Bürgermeister lautete, das Innsbrucker Stadtmarketing personell und finanziell zu stärken.“

„Dass die erste Handlung diesbezüglich offenbar die Kündigung des Geschäftsführers ist, ist weder eine Stärkung noch zukunftsträchtig. Offenbar gibt es keinen Plan. Es ist schlichtweg die Zerstörung von erfolgreichen Strukturen und überstürzte Personalentscheidungen lassen alle ratlos zurück“, zeigt sich Oppitz-Plörer erschüttert.

Alleingänge des Bürgermeisters nehmen zu

Die chaotische Personalpolitik des Bürgermeisters erreicht einen neuen Höhepunkt. Nach der unbegründeten Abberufung des Geschäftsführers der Markthalle, stand der langjährige und verdiente Geschäftsführer der Innsbruck Marketing GmbH schon länger auf der grünen Liste.

„Im Interesse der Stadt werden wir genau darauf achten, dass das Stadtmarketing weder zu einer Außenstelle der Grünen, noch zu einer Außenstelle des TVB verkommt“, schließt Oppitz-Plörer.