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Für Innsbruck beteiligte sich an einem hoch interessanten Workshop zur Dekarbonisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Eingeladen waren Vertreter*innen der Stadtsenatsfraktionen, der Stadtverwaltung und den Innsbrucker Kommunalbetrieben. DI Baltes und sein Team konnten den Anwesenden einen hervorragenden Einblick in die Herausforderungen und Herangehensweisen zur Wahl der künftigen Verkehrsmittel im öffentlichen Nahverkehr geben.

„Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Team rund um DI Martin Baltes von der IVB, die es verstanden haben, das hochkomplexe Thema übersichtlich und nachvollziehbar für die Politik gut aufzubereiten. Die Entscheidungen für das Zukunftskonzept eines dekarbonisierten öffentlichen Nahverkehrs wird viele Generationen treffen und braucht daher dringend diese solide Vorbereitung. Hier stehen wir alle Seite an Seite, um die gesetzlichen Vorgaben in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen umzusetzen“, so Für Innsbruck Familien und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer im Zuge des gestrigen Workshops am Grillhof in Rinn.

Systementscheidungen werden auch Stadtentwicklung betreffen

„Egal für welches System man sich am Ende des Tages entscheiden wird – es wird erhebliche Auswirkungen auf die betriebliche Organisation der IVB, aber auch auf das Stadtbild haben. Die Flächen im Bereich der heutigen IVB werden nicht ausreichen und so wird man sich als Stadt gut überlegen müssen, wo wir die erforderlichen Räume für einen neuen Betriebshof bereitstellen können. Wir sind sehr froh, dass Dr. Danler von der IIG hier das große Vertrauen der Stadt erhalten hat, eine gute Lösung zu finden. Es ist für die Stadt sicherlich vorteilhafter, wenn ein erfahrener Geschäftsführer und profilierter Verhandler am Verhandlungstisch sitzt, als der Stadtchef selbst“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Resolution soll Bürgermeisters Bemühungen in Wien unterstützen

„Neben der Grundstücksfrage ist vor allem die Finanzierung der Umstellung von Dieselbussen auf emissionsfreie Varianten  eine der wesentlichen Herausforderungen. Auch Förderungen der EU könnten hier abgeholt werden, was aktuelle Förderbestimmungen des Bundes jedoch untersagen. Hier zählen wir auf den hoffentlich guten Draht nach Wien und das gesamte politische Gewicht von Bürgermeister Willi, in Verhandlungen einen Erfolg für Innsbruck zu erringen und die Finanzierung der Dekarbonisierung sicherzustellen. Eine von uns in Vorbereitung befindliche Resolution im November-Gemeinderat soll dem Bürgermeister Rückendeckung für seine Bemühungen geben“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.