Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch

Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht, dass wir uns über die Verfügbarkeit von Strom und Gas tatsächlich Gedanken machen müssen? Wie ist man auf etwaige Ausfälle oder Krisensituationen vorbereitet? Für Innsbruck Sicherheitssprecher Gemeinderat Kurt Wallasch beschäftigt sich intensiv mit sinnvollen Präventionsmaßnahmen, damit man für etwaige Ausfälle der Infrastruktur und Krisensituationen gut vorbereitet ist. Im Rahmen der Für Innsbruck Sicherheitstage gab er wertvolle Tipps, wie sich jeder mit wenig Geld gut vorbereiten kann.

„Ich freue mich sehr über das große Interesse an den Für Innsbruck Sicherheitstagen und die vielen guten Gespräche die ich führen konnte. Mit kleinen Maßnahmen erzielt man schon große Wirkung und rüstet sich für etwaige Krisensituationen. Genau diese Vorbereitungsmöglichkeiten müssen in Form von umfassenden Hinweisen und Beratungsangeboten noch viel deutlicher in der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden“, sieht Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch noch viel Potenzial in der Präventionsarbeit.

Blackout als aktuellstes Bedrohungsszenario

„Experten rechnen im kommenden Herbst und Winter mit einer Energieknappheit, die zu einem großflächigen, länger andauernden „Blackout“ und auch zu sozialen Unruhen führen können. Wenn wir auch alle hoffen, dass die geschilderten Szenarien nicht eintreten, so besteht doch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes früher oder später der Strom – zumindest temporär ausgeht. Wir sollten auf alle Szenarien vorbereitet sein“, appelliert Wallasch.

Fehlendes Licht führt zu Unfällen

„Im privaten Bereich führt das Fehlen von Licht rasch zu Unfällen. Genau hier können sich Bürgerinnen und Bürger mit sehr wenig Geld jedoch gut vorbereiten und zum Beispiel batteriebetriebene LED Lampen mit oder ohne Bewegungsmelder installieren. Auch Lampen, die tagsüber mit der Sonne aufgeladen werden können sind empfehlenswert. Absolut nicht zu empfehlen sind Kerzen, weil von ihnen eine nicht zu unterschätzende Brandgefahr ausgeht! Solarlampen mit Bewegungsmelder im Außenbereich von Wohnungen und Häusern (Anm: bei allen leicht erreichbaren Türen und Fenstern) geben bei totaler Dunkelheit Sicherheit und haben für einen bestimmten Personenkreis auch abschreckende Wirkung“, zeigt Kurt Wallasch nur eines vieler wichtiger Themen aus den Beratungsgesprächen im Zuge der Für Innsbruck Sicherheitstage auf.

Präventionsmaßnahmen in Pflegeheimen einer Prüfung unterziehen

„In Deutschland kam es in einer Stadt zu einem 30stündigen Stromausfall, von dem auch ein Senior*innenheim betroffen war. Es zeigten sich viele verschiedene Probleme, die mit entsprechender Prävention deutlich verbessert werden hätten können. Diese Erfahrungen sollten in Krisenpläne unserer städtischen Pflegeheime einfließen. Darüberhinaus sollen die die bestehenden Maßnahmen wie etwa der Umfang einer Notstromversorgung oder das Verhaltenstraining für Krisensituationen einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Auch hier könnten z.B. batteriebetriebene LED-Leuchten mit Bewegungsmelder z.B. in Nasszellen erheblich ein mögliches Verletzungsrisiko minimieren. Hierzu werde ich im Gemeinderat einen entsprechenden Prüfantrag einbringen“, kündigt Wallasch abschließend an.