Gemeinderatsklub Für Innsbruck

Strategien zur Begegnung des Klimawandels werden vor allem auf lokaler Ebene in den Städten und Gemeinden umgesetzt. Das bundesweite Aktionsprogramm „klimaaktiv mobil“ unterstützt die Kommunen dabei mit umfassenden Informationen, aber neuerdings vor allem auch mit monetären Anreizsystemen. Die Stadt Innsbruck soll diese Chance nutzen und bestmöglich Förderungen für städtische Fußgängerprojekte in Wien lukrieren. Der dafür erforderliche „Masterplan Gehen“ wird seitens Für Innsbruck im nächsten Gemeinderat beantragt.

„Wir wollen den vielen Fußgängerinnen und Fußgängern in unserer Stadt attraktive, sichere und schnelle Verkehrswege anbieten, um von A nach B zu kommen. Während sich die Verkehrspolitik aktuell sehr intensiv auf Fahrräder konzentriert, wollen wir die Fußgänger stark in den Vordergrund rücken und zusätzlich umfangreiche Bundesmittel aus dem Aktionsprogramm ‚klimaaktiv mobil‘ nach Innsbruck holen. Das ist für unsere Generationen wichtig, gut fürs Klima und schont zudem die Stadtkasse“, so Für Innsbruck Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Kulturquartier Innenstadt – Fußgängerfreundliche Stadt

Ausgehend vom Congresshaus, der Hofburg über das Landestheater, das Haus der Musik, das Treibhaus, die Universität und das MCI über Jesuitenkirche, die Synagoge, die Bogenmeile, das Z6, das Alexihaus, die Bäckerei Kulturbackstube bis hin zum Zeughausareal sind vielfältigste Kulturinstitutionen angesiedelt.

„Besondere Priorität hat für uns, die Gestaltung des öffentlichen Raumes im Kulturquartier ‚vom Inn bis zur Sill‘ voranzutreiben und endlich fertigzustellen. Hier möchten wir den öffentlichen Raum mit einer schönen Gestaltung und großzügigen Begegnungszonen vor allem für FußgängerInnen massiv aufwerten. Die Gestaltung dieses weitläufigen und wichtigen Areals könnte eine erste wichtige Etappe in Richtung einer besonders fußgängerfreundlichen Stadt Innsbruck sein“, so Für Innsbruck Umwelt- und Kultursprecherin GRin Theresa Ringler.

Stadt der kurzen Wege – Gesunder Fußgängerverkehr

„Neben einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum wollen wir vor allem kurze Wege ermöglichen: denn Fußverkehr ist der umweltfreundlichste und gesündeste Verkehr in einer Stadt. Mit einem konkreten Masterplan samt guten Projekten können wir bis zu 50% der Kosten über den Bund gefördert bekommen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität massiv verbessern. Das verstehen wir unter intelligenter Stadtentwicklung“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Fußgänger dürfen nicht unter die Räder kommen

„Wir wollen die Fußgänger gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern deutlich stärken. Auch wenn der Radmasterplan in seinen Maßnahmen die Fußgänger mitnennt, sehen wir diese jedoch zu wenig mitgedacht. Niemand soll aufgrund politischer Haltungen unter die Räder kommen“, schließen Oppitz-Plörer, Krackl und Ringler unisono.

>> Der Antrag als Download