Experten sagen, dass noch mehr Menschen geimpft werden müssen, um die Pandemie rascher in den Griff zu bekommen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene haben noch großen Aufholbedarf. Für Innsbruck spricht sich abermals dafür aus, mit alternativen Angeboten und Anreizen das hoch gesteckte Ziel einer möglichst großen Impfrate zu erreichen. Dafür müsse man auch andere Wege beschreiten hält Für Innsbruck Jugendsprecherin GRin Theresa Ringler fest.

„Auch wenn unsere Forderungen bisher noch nicht aufgenommen wurden, so werden wir uns weiterhin dafür einsetzen und alternative Impfangebote vorschlagen. Neben der schon mehrfach artikulierten Impf-Tram, die Verknüpfung von Kultur-Events und Impfterminen zeigen andere Städte weitere Ansätze auf. Es gibt Gewinnspiele, Kulturveranstaltungen oder Impfstandorte in besonderem Ambiente. So findet in Wien die Impfung im Stephansdom großen Anklang. Vielleicht hätte auch unser Bischof Möglichkeiten, diese Idee aufzugreifen“, schlägt Für Innsbruck Gemeinderätin Theresa Ringler vor.

Jugendliche abholen wo sie sind

„Ich halte es für einen besonders guten Vorschlag die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie gerne sind. In einer guten, angenehmen und gewohnten Umgebung fällt auch eine Impfung sicher leichter. Als Familien- und Jugendreferentin würde ich alternative und attraktive Impfangebote sehr begrüßen und hoffe auf die Unterstützung des Bürgermeisters und des Gesundheitsreferenten“, so Oppitz-Plörer.

Impfmöglichkeiten unkompliziert gestalten

„Junge Menschen hatten und haben nicht nur mit sehr großen Einschränkungen durch Covid-19 zu kämpfen, sie mussten auch am längsten auf eine Impfmöglichkeit warten. Gestalten wir diese so positiv und unkompliziert wie möglich,“ schließen Oppitz-Plörer und Ringler unisono.