Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Klubmann GR Lucas Krackl

Bei allem Verständnis für den heutigen Ärger der Grünen, welcher vor allem aufgrund fehlender Verhandlungserfolge entstand, ist für Für Innsbruck eines klar: Es braucht ein Abrüsten der Worte.

„Wir als auch die ÖVP haben im Vorfeld eindeutig festgehalten, dass es sich bei der Wahl um keine Koalitionsfrage handeln kann. Die Grünen wissen sehr genau, dass gerade Für Innsbruck es ist, die mit ihnen besonders bei Umwelt und Mobilität die größten inhaltlichen Überschneidungen haben. Das ist auch gut so und braucht unsere Stadt, um smart zu bleiben und klimafit zu werden. Kümmern wir uns daher gemeinsam um diese Herausforderungen der Zukunft und die spürbare und engagierte Umsetzung des Koalitionsübereinkommens“, so STRin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Die angeblich großen inhaltlichen und personellen Angebote der Grünen waren für die Koalitionspartner nicht erkennbar. Vielleicht war es auch zu wenig in den kolportierten 5 Wochen sich drei mal in der Koalition zusammenzusetzen. Dennoch haben wir versucht, gute und vor allem endlich tragfähige Vereinbarungen zu finden. Es hat Kompromisse und Angebote der Koalitionsparteien gegeben, worauf die Grünen nicht eingegangen sind „, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Keine Spekulationen zu Stimmverhalten

Alle wissen, dass das Stimmverhalten im gesamten Gemeinderat bei einer geheimen Wahl nicht vorhersagbar ist. Dies haben mehrere geheime Wahlgänge im Gemeinderat in den letzten 10 Jahren bereits leicht erkennbar leider bewiesen. Gegenseitige Beschuldigungen und Androhungen zwischen SPÖ und Grüne sind für das Klima zudem nicht förderlich. Auch die persönlichen und untergriffigen Angriffe auf Für Innsbruck gehen vollkommen ins Leere und werden auf das Schärfste zurückgewiesen.

„Fakt ist, dass die vom Bürgermeister mehrfach zugesagten Stimmen nie und nimmer in der Wahlurne gelandet sein können. Es ist schlichtweg unmöglich, aus einer geheimen Wahl das tatsächliche Stimmverhalten abzuleiten. Wir weisen daher auch jede Spekulation zum Stimmverhalten von Gemeinderäten zurück“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Kommunalpolitik ist Arbeit für die Menschen vor Ort

„Der Gehsteig hat keine Farbe und auch die Schneeräumung ist nicht durch ideologische Haltungen zu bewerkstelligen. Kommunalpolitik ist Arbeit – und zwar Arbeit für die Menschen vor Ort. Die Innsbrucker haben derzeit wahrlich andere Sorgen, als sich mit den persönlichen Befindlichkeiten aufgrund von demokratischen Wahlergebnissen auseinanderzusetzen. Wer uns in die Nähe der FPÖ zu rücken versucht, ist wenig glaubwürdig und hat offenbar vergessen, wie sich diese gegenüber Für Innsbruck verhalten hat. Wir haben wohl den geringsten Anreiz der FPÖ zu helfen, die gemeinsam mit den Innsbrucker Grünen die erste Abwahl vorangetrieben und beschlossen hat. Diese Allianz von Grün/FPÖ hat der Innsbrucker Stadtkoalition einen deutlichen Schaden zugefügt“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Arbeit und Stabilität in den Vordergrund stellen

„Alleine im gestrigen Gemeinderat hat sich gezeigt, dass durch Zusammenarbeit auch große Projekte vorankommen. So wurde es durch unseren Antrag beim Roten Kreuz möglich, dass die ursprünglich gefährdete Abstimmung doch noch einstimmig erfolgen konnte. Auch bei der 50-Meter-Schwimmhalle sind wir nach konstruktiver Diskussion mit einem fast einstimmigen Beschluss wieder große Schritte gemeinsam weitergekommen. Mit Stabilität und Zusammenarbeit sind also auch große Würfe möglich, dazu fordern wir die Grünen eindringlich auf“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.