Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Im Gemeinderat vom 24. März 2022 haben die Mandatarinnen und Mandatare von Für Innsbruck nach reiflicher Abwägung geschlossen einem Antrag von SPÖ Klubobmann Helmut Buchacher zur Einführung von Tempo 30 als bevorzugte Geschwindigkeit, insbesondere vor Schulen und in Wohngebieten, zugestimmt. Bundes-, Landes- und Durchzugsstraßen (die politisch zu definieren sind) sollen von dieser Beschränkung ausgenommen bleiben. Eine Arbeitsgruppe wird gebildet, um über verschiedene Maßnahmen zu diskutieren.

„Mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe werden der Status Quo in Sachen Geschwindigkeitsbeschränkungen erhoben und verkehrsberuhigende Maßnahmen diskutiert. Unser Hauptanliegen, speziell vor Bildungseinrichtungen verkehrsberuhigende Maßnahmen zu setzen, kann daher endlich auf breiter Basis diskutiert und erarbeitet werden. Neben Temporeduktionen wollen wir in der Arbeitsgruppe auch auf Schulstraßen nach dem erfolgreichen Wiener Modell pochen. Darüber freue ich mich sehr, denn die Umsetzung ist schon längst überfällig“, so Für Innsbruck Familien- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Keine Kommunikation auf Augenhöhe

„Die Vorgehensweise der Grünen ist immer dieselbe und bringt außer Ärger leider gar nichts. Es wird ein Antrag eingebracht, dann folgt eine Presseaktion, zusätzliche Aussendungen teilen uns mit, was wir zu denken haben und kurz vor der Sitzung wird noch alibihalber gefragt, ob noch Fragen bestünden. Das ist ein blanker Hohn gegenüber allen Mandatarinnen und Mandataren, der zu keinen klugen Lösungen für die Stadt führt. Dabei wäre es so einfach Gespräche auf Augenhöhe zu führen. Klubobmann hat vorgezeigt wie es geht, auch wenn man nicht überall einer Meinung ist“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Absage an flächendeckenden 30er

Eine Zweidrittelmehrheit des Gemeinderates hat sich klar gegen einen ideologisch motivierten flächendeckenden „30er“ ausgesprochen. Für Innsbruck freut sich über breites Bekenntnis für kinderfreundlichen Schulweg.

„Vor Schulen und Bildungseinrichtungen wollen wir als Für Innsbruck verkehrsberuhigende Maßnahmen sehr intensiv vorantreiben. Auch in Wohngebieten wird man über Beruhigungen nachdenken können. Das flächendeckende Geschwindigkeitsregime der Grünen wird es mit uns jedoch nicht geben“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Rückfragehinweis:

Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer, 0664/4605554
Portraitfoto Christine Oppitz-Plörer (Abdruck honorarfrei, C. Forcher)

KO GR Mag. Lucas Krackl, 0699/19587568
Portraitfoto Lucas Krackl (Abdruck honorarfrei, C. Forcher)