Gemeinderätin Theresa Ringler

Jungen Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur vermitteln ist ein wichtiges Ziel der Kulturpolitik einer Stadt und spielt auch in der aktuellen Innsbrucker Kulturentwicklungsstrategie eine Rolle. Ein sehr erfreuliches Projekt in diese Richtung wurde vor Kurzem vom Kulturamt vorgestellt: auf einer „Streetart-Citymap“ werden Graffitikunstwerke digital erfasst und verortet. Die Karte kann unter www.innsbruck.gv.at/streetart abgerufen werden. Aktuell sind bereits mehr als hundert Motive zu sehen, doch die Citymap wird ständig wachsen und sich verändern. Interessierte können selbst einen kreativen Spaziergang durch die Stadt starten und neue „Fundstücke“ hochladen.

Unsere Kultursprecherin und jüngste Gemeinderätin Theresa Ringler ist von der positiven Wirkung des Projekts überzeugt: „Ich freue mich sehr über diese Sichtbarmachung von Graffitikunst, die einen wichtigen Einfluss auf unser Stadtbild hat. Die Einbindung von Streetart in eine digitale Karte ist in meinen Augen sehr zeitgemäß und ermöglicht einen spielerischen und niederschwefligen Zugang zu urbaner Kultur. Ich hoffe, dass besonders viele Kinder und Jugendliche die Chance nutzen werden, kreative Kunstwerke zu entdecken und sich vielleicht dadurch inspirieren lassen, selbst kreativ tätig zu werden, sei es bei einer kreativen Ausbildung, Freizeitgestaltung oder vielleicht sogar eigenen Wandgestaltungen an dafür vorgesehenen Flächen in Innsbruck.“

Wichtige Informationen für Graffiti-KünstlerInnen und alle, die es werden möchten

Graffiti sind seit Jahren auf vielen städtischen Flächen legal, die dafür auch kostenlos zur Verfügung gestellt werden, etwa beim Osteingang des Schwimmbades Tivoli oder am Parkplatz beim Baggersee. Nicht überall darf aber gesprayed oder gemalt werden. Empfohlen wird deshalb eine Anmeldung beim städtischen Tiefbauamt (post.tiefbau@innsbruck.gv.at). Auf privaten Hausfassaden darf jedenfalls nur mit Einwilligung der EigentümerInnen bzw. der jeweiligen Hausverwaltung ans Werk gegangen werden. Ebenso können neue Flächen, die für Murals zur Verfügung gestellt werden, unter post.kulturamt@innsbruck.gv.at gemeldet werden. (Quelle: IKM).