Gemeinderat Kurt Wallasch

Die neue Berichtsserie der Tiroler Krone zum Thema „steigender Drogenkonsum bei Jugendlichen“ in Tirol ist ernüchternd, zeigt dramatisch die Entwicklung und macht Angst. 

„Wir von Für Innsbruck zeigen seit Jahren diese Entwicklung auf und verweisen auf die – ganz offensichtlich – fehlende tatsächliche Prävention. Prävention beginnt bei Drogen meist erst dann, wenn Kinder und Jugendliche bereits in einer Abhängigkeit sind. Das ist es in Wirklichkeit bereits vielfach zu spät“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Langes Warten auf Suchtmittelpräventionszentrum

In einem Gemeinderatsantrag vom Dezember 2017 werden die Entwicklung, die Konsequenzen und die unbedingt notwendigen Maßnahmen und Lösungsansätze, wie etwa die Schaffung eines Suchtmittelpräventiosnszentrums, ausführlich dokumentiert. Der seinerzeitige Antrag kann hier aufgerufen werden:  https://fuer-innsbruck.at/antrag-fuer-suchtmittelzentrum-tirol/


Eigene städtische Streetworker

Problematisch sieht Wallasch die Entwicklung von Streetwork, welches maßgeblich von Vereinen betrieben wird. „Bei aller Wertschätzung für die mit Drogenprävention befassten Vereine, muss jedoch kritisch hinterfragt werden, inwieweit diese zur Verbesserung wirklich beitragen. Es kann doch nicht sein, dass Sozialarbeiter und Streetworker bei Goa-Partys wie in der Sillschlucht mit tausend Teilnehmern anwesend sind, aber keine Informationen an die Polizei und die Stadt Innsbruck erfolgen. Derartige illegale Partys sind natürlich Umschlagplätze für Drogen aller Art. Hier können wir nicht einfach „zusehen“, warten oder gar mitwirken. Die Stadt braucht eigene Streetworker“, so Wallasch abschließend.