Aufstockung bringt 15 neue Wohnungen in der Gutenbergstraße
Wohnraum ist in Innsbruck aufgrund der geographischen Lage der Stadt begrenzt. Durch eine zweigeschossige Aufstockung in der Gutenbergstraße 2-6 entstehen im Saggen bis 2019 insgesamt 15 neue, qualitativ hochwertige Wohnungen. Im Zuge der Aufstockung werden die Bestandsgebäude saniert. Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2018.
„Aktuell setzen wir die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen um. Auch bei diesem Projekt kam das Instrument ,Architekturwettbewerb‘ zum Einsatz – und es hat sich gelohnt. Das Siegerprojekt überzeugt auf ganzer Linie und wird sich ideal in das bestehende Umfeld im Blocksaggen einfügen“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Wohnungsstadtrat Andreas Wanker und Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz unisono. Die Zuteilung der neuen Wohnungen wird durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck erfolgen.
Umgesetzt wird das Projekt von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) nach dem Entwurf der Architekten „Giner – Wucherer“ aus Innsbruck. „Insgesamt wurden acht Projekte eingereicht. Das Siegerprojekt überzeugt besonders durch die Weiterführung der vorhandenen Bestandstypologie und Gebäudestruktur in gestalterischer, funktioneller und konstruktiver Hinsicht“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.
Dem Projekt sind die Vorinformation der BestandsmieterInnen sowie eine Befragung über den möglichen Bedarf an Aufzügen und Balkonen für eine barrierefreie Erschließung der bestehenden Wohnungen vorausgegangen. Überhaupt zeichnet sich das gesamte Projekt durch einen starke Einbindung der MieterInnen aus: Sowohl am Auswahlprozess des Architekturwettbewerbs als auch an der noch bevorstehenden Gestaltung des Innenhofs beteiligten bzw. beteiligen sich BewohnerInnen.
Lifte mit doppeltem Mehrwert
Mit der Aufstockung der Gebäude geht die Errichtung von drei Liften einher. Diese werden hofseitig angebaut und können zukünftig barrierefrei über Zugangsplattformen, die auch als Balkone genutzt werden können, erreicht werden. Die Aufzüge führen sowohl zu den Bestandswohnungen als auch zu den Neuen. Neu errichtetet werden hochqualitative Zwei- und Vierzimmerwohnungen mit kompakten Grundrissen, die allesamt Passivhausstandard aufweisen und alle Vorgaben der Wohnbauförderung erfüllen.
Sanierungsmaßnahmen
Während die Baustelle für die Aufstockung aufrecht ist, nutzt die IIG Synergien: Gleichzeitig wird nämlich die komplette bestehende Gebäudehülle thermisch saniert. Darüber hinaus ist in Abstimmung mit den BestandsmieterInnen geplant, die Wohnungen über die neuen hofseitigen Aufzüge barrierefrei zugänglich zu machen.
Die Kosten für die Aufstockung betragen rund 2, 2 Millionen Euro, die Bestandssanierung schlägt mit rund 1,25 Millionen Euro zu Buche. (IKM)