Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Vor etwas mehr als einem Jahr vermeldeten die Grünen einen massiven Ausbau von Studierendenheimplätzen und vermittelten den Eindruck, dass so 1.5000 Studierendenheimplätze entstehen würden. Entstanden ist noch kein einziger Platz und die Zeit verrinnt, denn je mehr Studierende Wohnungen am privaten Markt konsumieren, desto schwieriger ist es für Familien leistbaren Wohnraum zu finden. Für Innsbruck steht zu einem spürbaren Ausbau von studentischem Wohnen, erwartet aber auch einen ehrlichen Umgang mit Informationen dazu. Neben dem Areal des künftig frei werdenden Landespolizeikommandos, bietet der Standort des Hallenbades in der Höttinger Au einen ausgezeichneten Platz für studentisches Wohnen. Außer vielen Ankündigungen sieht man bis heute wenig, was tatsächlich umgesetzt wird.

„Für Innsbruck hat sich schon mehrfach deklariert und spricht sich ganz klar für den Neubau eines 50-Meter-Schwimmbades am Rand des Tivoli Bades aus. Die jüngsten Zahlen untermauern unsere Haltung, dass eine vom Bürgermeister immer wieder artikulierte ‚billige Sanierung‘ nicht möglich ist. Jeder Euro, der in die Sanierung des Höttinger Au Hallenbades anstatt in den Neubau am Tivoli geht, beschert den Bürgerinnen und Bürger keinerlei Mehrwert“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Hallenbad Höttinger Au als künftiger Standort für studentisches Wohnen

„Es gibt wohl kaum bessere Lagen für studentisches Wohnen als zum Beispiel jene am Standort des Höttinger Au Hallbenbades. Mit einem modernen und intelligentem nachhaltigen Neubau, könnte ein weiterer höchst wichtiger und überfälliger Schritt in Richtung Entlastung des privaten Mietmarktes gesetzt werden. Hierfür wird Herr Bürgermeister aber endlich seine Blockadehaltung bei der 50-Meter-Schwimmhalle aufgeben müssen. Es nutzt Niemanden, wenn von tausenden Studierendenplätzen erzählt wird, bis jetzt aber kein einziger Platz effektiv entstanden ist. Vom Erzählen ins Tun kommen sollte bei Willi endlich die Devise sein“, schließt Krackl.