Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Erstaunt zeigt man sich bei Für Innsbruck über die vermeintlich „neuen“ Zugänge der Grünen was Tempo 30 vor Schulen betrifft. Eine drastische Verkehrsberuhigung vor Bildungseinrichtungen wurde von Für Innsbruck in das damalige Koalitionsübereinkommen hineinreklamiert und auch mit einer Forderung nach verkehrsfreien Zonen in den Bring- und Abholzeiten im Jahr 2019 massiv untermauert. Nach 1.391 Tagen in der Ära Willi/Schwarzl fordern die Grünen nun ein Tempo 30 vor Bildungseinrichtungen. Uschi Schwarzl wirkt bei den Grünen nun schon 10 Jahre als Verkehrsausschussvorsitzende und seit 2018 als Ressortzuständige in Verkehrsthemen federführend mit. Da sollten sich die Verantwortlichen vielleicht einmal selbst hinterfragen, warum in dieser Phase keine Beschlüsse gefasst wurden.

„Eine Geschwindigkeitsbeschränkung vor Schulen und anderen Bildungseinrichtungen stellt für uns nur ein Minimalziel dar, dem wohl alle Parteien im Gemeinderat schon lange zustimmen würden. Als Für Innsbruck wären wir hier ohnehin viel weiter gegangen und orientieren uns gerne am Erfolgsmodell der Schulstraßen in Wien, das ein temporäres Fahrverbot direkt vor den Schulen während der Bringzeiten am Morgen ermöglicht. Die Sicherheit unserer Kinder und die Bereitstellung von ausreichend öffentlichem Raum stehen an oberster Stelle. Die reine grüne Ankündigungspolitik hilft uns hier leider nicht weiter“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Grüne müssen endlich liefern

„Im Wissen um die gefährlichen Situationen rund um Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen während der Bringzeiten, haben wir unsere Forderung nach einer massiven Verkehrsberuhigung vor in das Koalitionsübereinkommen hineinreklamiert. Obwohl Uschi Schwarzl seit nunmehr 10 Jahren federführend in ihrer Partei für Verkehrsthemen tätig ist, sehen wir hier keinerlei Fortschritte. Stattdessen gibt es regelmäßig Presseaussendungen und Ankündigungen zu verschiedensten Themen. Wer etwas umsetzen möchte, muss Gespräche auf Augenhöhe führen und Mehrheiten finden. Es ist fünf nach Zwölf. Die Grünen müssen endlich in die Pedale treten und jetzt auch mal etwas liefern“, schließt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.