Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Die gestern in den Medien aufgegriffene Dynamik der vielen Hotelschließungen am Standort Innsbruck bereitet sehr großen Anlass zur Sorge um Kaufkraft und die dadurch verlorenen Arbeitsplätze. Ist ein Hotelstandort einmal von der Bildfläche der Stadt verschwunden, ist der Schaden schon angerichtet. Die Zunahme der Betriebsansiedlungen im Handel, Gewerbe und Industrie kann den Arbeitsplatzverlust im Tourismus nicht alleine auffangen. Drei bekannte Hotels haben ihre Pforten geschlossen und werden künftig wohl einer anderen Nutzung zugeführt. Das muss für den Tourismusstandort Innsbruck alle Verantwortlichen alarmieren, denn wie die Hotelstudie der Stadt Innsbruck aufzeigt, braucht die Landeshauptstadt dringend ein Wachstum bei Hotelzimmern. Die Bemühungen des Bürgermeisters mit Investoren für ein 5* Hotel zu verhandeln werden seitens Für Innsbruck daher begrüßt. Die geplante Abberufung erfahrener Innsbrucker Hoteliers – und damit touristisches Know-How – aus dem Tourismusverband wird kritisch gesehen, denn es braucht viel dringender Experten als Ausführungsgehilfen übergeordneter Instanzen.

„Jedes verlorene Hotel ist ein Verlust an Wertschöpfung in der Stadt. Während sich die Stadt im Bereich Wirtschaft dank guter Zusammenarbeit über zahlreiche Erweiterungen wie bei dem internationalen Unternehmen CURA oder große Betriebsansiedelungen wie etwa bei Mode Feucht freuen kann, haben wir im Tourismus dringenden Handlungbedarf“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Neue Hotelprojekte gesichert

„Ich bin sehr froh, dass wir in der vergangenen Periode federführend gemeinsam mit den Grünen noch Hotelprojekte sichern konnten, wie es etwa beim Motel One der Fall war. Auch das Hotel im künftigen RAIQA Areal ist von großer Wichtigkeit. Diese Projekte sind essenziell für einen florierenden Tourismus- und Kongressstandort“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte.

Verhandlungen des Bürgermeisters mit Investoren werden begrüßt

„Wir begrüßten ausdrücklich die Ankündigung des Bürgermeisters, mit Investoren hinsichtlich Hotelansiedelungen, insbesondere im 5-Sterne-Bereich, verhandeln zu wollen. Es braucht einen Schulterschluss mit den in der Stadt touristischen Verantwortlichen und dem Tourismusverband, um hier gut weiterzukommen. Es braucht aber vor allem das Know How der Innsbrucker Hoteliers. Insofern wünschen wir uns, dass diese ausgewiesenen Experten in der Stadthotellerie auch künftig im TVB vertreten sind und dort nicht abberufen werden wie es dem Vernehmen nach auf der Agenda steht“, schließen Stoll und Krackl unisono.