Die aktuelle Studie des Instituts Spectra aus Linz verknüpft Kaufkraft und Verkehrsmittelwahl. Dabei wurde festgestellt, dass der sogenannte Umweltverbund – bestehend aus Öffi-Nutzern, Radfahrer und Fußgänger – den größeren Anteil am Umsatz bringen. Für Innsbruck sieht in diesen Erkenntnissen eine Bestätigung für die zahlreichen Attraktivierungsmaßnahmen in der Innenstadt und dem Fokus auf die Fußgänger*innen (Stichwort: Masterplan Gehen).

„Ich freue mich sehr, dass die zahlreichen Attraktivierungsmaßnahmen in der Innenstadt dazu beigetragen haben, dass mehr Menschen in die Stadt hereinströmen und die Kaufkraft gestiegen ist. Besonders erfreulich ist es, dass die Besucher*innen der Innenstadt hauptsächlich zu Fuß, mit dem Rad oder den Öffis in die Stadt kommen. Das unterstreicht die Wichtigkeit des von uns im Gemeinderat initiierten Masterplanes Gehen, der gemeinsam weiterentwickelt wird“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Investitionen in die Aufenthaltsqualität stärken die Wirtschaft

„In den vergangenen Jahren wurde viel investiert, um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern. Man denke nur an die Maria-Theresien-Straße im Norden wie im Süden, die Meraner Straße und in Bälde möglicherweise auch die Erlerstraße. Die von einer breiten Mehrheit im Gemeinderat forcierte Belagssanierung in der Altstadt ist ebenso von Bedeutung für die Kaufkraft und die Einkaufslust der Menschen. Bleibt zu hoffen, dass auch der Bozner Platz eine Aufwertung bringt und die Wilhelm-Greil-Straße eine gestalterische Verbesserung erhält, damit sich die Fußgänger gut und sicher durch die Stadt bewegen können“, so der Obmann des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Radfahrer über Universitätsstraße zum Radweg am Inn leiten

„Immer wieder kommt es in der Museumsstraße zu Konflikten und gefährlichen Situationen im Spannungsfeld Öffentlicher Nahverkehr, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Wir schlagen vor den Zubringer zum Innradweg über die Universitätsstraße und Herrengasse anzubieten, um die Museumsstraße zu entlasten. Eine entsprechende Prüfung wollen wir demnächst beantragen und im Gemeinderat diskutieren“, so Oppitz-Plöer.

Masterplan Gehen

„Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, durch die Vorantreibung des „Masterplans Gehen“ eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und die Erhöhung der Sicherheit für die große Gruppe der Fußgänge*innen zu gewährleisten. Wir wollen den Menschen und vor allem Familien öffentlichen Raum zurückgeben und diesen klimafreundlicher gestalten, wie es in der Erlerstraße auf unseren Antrag hin kommen könnte“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono