Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Klubmann GR Lucas Krackl

Im Arbeitsübereinkommen auf Seite 44 fest verankert und auch von allen anderen Fraktionen mitgetragen – die Rede ist vom Bau eines neuen Schwimmzentrums mit deutlich mehr Wasserflächen für Sport, Gesundheit und Freizeitsuchende. Während eine absehbare 2/3-Mehrheit im Gemeinderat die Erarbeitung der Entscheidungsgrundlagen mitträgt, torpedieren die Grünen unter Zuhilfenahme von fragwürdigen Daten alle Anstrengungen diesbezüglich. Für Innsbruck steht nach wie vor zur gemeinsamen Errichtung eines neuen, zukunftsfähigen und nachhaltigen Schwimmzentrums durch IKB, Stadt, Land und Bund.

Keine Sanierung der Höttinger Au

„Wir unterstützen die Haltung von Sportstadträtin Mayr, wonach eine Sanierung der Höttinger Au schlichtweg keinen Sinn macht. Über 10 Millionen Euro Steuergeld für die Lebensverlängerung eines nicht barrierefreien Bades, zu wenig Wasserflächen und ein mehrjähriger Betriebsausfall sprechen für eine´zeitgerechte, wirklich nachhaltige und energieeffziente Lösung an einem neuen Standort. Das haben sich die Kinder und Familien aber auch die Seniorinnen und Senioren endlich verdient“, so Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Standort Tivoli ideal

„Mit der Errichtung des Bades am Areal des Tivolis können viele Synergieeffekte erzielt und die Freiflächen am Tivoli um ein Vielfaches mehr genützt werden. Die vorhandenen Grünflächen können dann von den Besucherinnen und Besuchern bereits in den schönen Frühjahrstagen über mindestens neun Monate anstelle von derzeit lediglich ca. 4 Monaten genutzt werden“, so Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Wir können hier ein gutes Projekt mit deutlich mehr Wasserfläche auf eigenem Grund errichten, ohne die bestehenden Liegeflächen zu reduzieren. Gleichzeitig schaffen wir die Möglichkeit modernes studentisches Wohnen am Fürstenweg in unmittelbarer Nähe zur Universität zu errichten und damit eine weitere wichtige Maßnahme für leistbares junges Wohnen zu setzen“, sieht auch der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl enorme Vorteile am Standort Tivoli.

Nach wie vor fehlt gute Entscheidungsgrundlage

„Mit dem gültigen Beschluss des Gemeinderates wurde der klare Auftrag erteilt, ein modernes und gutes Projekt gemeinsam zu erarbeiten. Heute sind wir schon ein paar Schritte weiter, wofür Stadträtin Mayr und allen Beteiligten im Sportamt großer Dank gebührt. Was der Gemeinderat braucht ist eine gut vorbereitete Entscheidungsgrundlage. Hier wird seitens der Grünen blockiert und mit irgendwelchen Zahlenspielen Verwirrung gestiftet. Das behindert ein rasches und effizientes Vorankommen, ist ärgerlich und widerspricht dem Beschluss des Gemeinderates“, so Oppitz-Plörer.

„Wie man glauben kann, dass mit 10 von 40 Stimmen jedes Projekt verhindert werden kann, ist schwer nachvollziehbar. Hier hat wohl jemand das selbst ausgerufene ‚freie Spiel der Kräfte‘ falsch interpretiert“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.