Stadträtin Christine Oppitz-Plörer
Klubmann GR Lucas Krackl

Nach einer außerordentlich langen Sitzung des Gemeinderates, konnte durch intensive Verhandlungen und Gespräche ein einstimmiger Beschluss für die vertiefte Planung zur Realisierung einer 50-Meter-Schwimmhalle erreicht werden. Durch die nunmehr beabsichtigte Errichtung eines Freizeit- und Schwimmsportzentrums für den Breiten- und Spitzensport am Areal des Tivoli, kann ein echter Mehrwert für Familien, Kinder, SeniorInnen aber auch Sportbegeisterte geschaffen werden. 

„Wir haben uns in unserem Regierungsprogramm 2018-2024 auf die Umsetzung der notwendigen 50-Meter-Schwimmhalle verständigt. Mit dem im Gemeinderat erzielten einstimmigen Beschluss wurden nun die Weichen für die Realisierung eines lang gehegten Wunsches vieler Familien und Sportbegeisterten gestellt. Noch ist es ein langer Weg, aber das gemeinsame Bekenntnis ist ein großer und wichtiger Schritt in Richtung Umsetzung“, so Wirtschafts- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Standort Tivoli ideal

„Mit der Errichtung des Bades am Areal des Tivolis können viele Synergieeffekte erzielt und die Freiflächen am Tivoli um ein Vielfaches mehr genützt werden. Die vorhandenen Grünflächen können dann von den Besucherinnen und Besuchern über mindestens neun Monate anstelle von derzeit ca. 4 Monaten genutzt werden“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Bei Schlechtwetter können Besucher das Hallenbad benützen, bei Schönwetter können Hallenbadbesucher auch die Außenanlagen nutzen und das alles mit dem selben Personaleinsatz. Wir können hier ein gutes Projekt mit deutlich mehr Wasserfläche auf eigenem Grund errichten, ohne die bestehenden Liegeflächen zu reduzieren. Gleichzeitig ergibt sich die Möglichkeit ein großes Studentenheim am Fürstenweg in unmittelbarer Nähe zur Universität zu errichten und damit eine weitere wichtige Maßnahme für leistbares junges Wohnen zu setzen“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Brauchen gute Entscheidungsvorbereitung

„Mit dem nun gefassten Beschluss ist der klare Auftrag erteilt, ein modernes und gutes Projekt gemeinsam zu erarbeiten. Die von den Gebietskörperschaften bereits reservierten Finanzierungsbeiträge sollen rasch fixiert werden. In umfassenden Gespräche mit den künftigen Nutzergruppen ist eine Feinabstimmung für das Projekt zu erzielen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Medienberichte

TT, 27.06.2020 / Seite 39