Gemeinderat Kurt Wallasch
Stadträtin Christine Oppitz-Plörer

Entsetzt und betroffen zeigen sich FI Familien- und Jugendstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch über die neuerlichen Rettungseinsätze in der Sillschlucht. Der schwere und tragische Unfall einer jungen Frau, die 15 Meter über felsiges Gelände abstürzte, macht uns sehr betroffen und wir wünschen der jungen Frau auf diesem Wege alles erdenklich Gute auf dem Weg der Besserung!

Am Wochenende kam es wiederum zu mehreren Einsätzen. Es waren Bahnsperren und gefährliche Evakuierungen aufgrund einer neuerlich total aus dem Ruder gelaufenen Party in der Sillschlucht erforderlich. Polizei und MÜG waren im Einsatz, genauso wie die Rettungseinheiten und Bergrettung.

„Wir haben die Verantwortung für alle Menschen in unserer Stadt und müssen dafür Sorge tragen, dass es Vorkehrungen und Regeln gibt, die ein gutes sicheres und gedeihliches Miteinander ermöglichen. Bürgermeister Willi kann nicht wie bei allen anderen Themen so lange wegschauen, bis wieder weitere fürchterliche Unfälle passieren. Laissez-Faire ist in Sicherheitsfragen ein vollkommen verantwortungsloser politischer Führungsstil und ein Kennzeichen des grünen Wirkens. Wenn konservativ bedeutet, dass eine Stadtführung ganz besonders auf die nächste Generation schaut, ihnen sichere und anregende Entfaltungsmöglichkeiten gibt und die Jugend unserer Stadt gut in das Leben begleitet, dann sind wir gerne konservativ“, so Für Innsbruck Jugend- und Familienstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Partys, Alkohol und Drogen – das neue Ausgehzentrum in der Sillschlucht?

„Bei allem Verständnis für das Bedürfnis Partys feiern zu können – das ist in der Sillschlucht zu gefährlich. Immer wieder kommt es zu kritischen und teils lebensbedrohlichen Situationen, weil junge Menschen aus Unachtsamkeit verunfallen oder im Rausch durch Alkohol und sogenannten Partydrogen offenbar nicht mehr recht wissen was sie tun. Wir sollten uns nicht um die Drogenberatung während der Party kümmern, sondern vermeiden, dass es zu ersten tödlichen Unfällen kommt“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Verständnis und gute Lösungen für die Jugend

„Solange der Bürgermeister nicht für die Sicherheit in der Sillschlucht sorgt, haben die Familien und die jungen Menschen ein Anrecht darauf, dass dieses Geschehen mit Vernunft kontrolliert wird. Auf der anderen Seite brauchen wir aber auch rasch gute Lösungen, denn es ist logisch, dass die jungen Menschen Raum für ihre Freizeit brauchen. Eine baldige kontrollierte Öffnung der Clubs wäre sicher ein wichtiger Schritt“, so Oppitz-Plörer.

Zunehmend Angriffe auf Exekutive

Sachbeschädigungen und Angriffe auf die Exekutive nehmen deutlich zu. Auch das ist eine bisher in Innsbruck nicht gekannte fatale Entwicklung der Gesellschaft, die auch durch das ‚Laissez-Faire‘ des grünen Bürgermeisters massiven Rückenwind erhält.

„Die Sachbeschädigungen an Einsatzfahrzeugen sind in Innsbruck scheinbar salonfähig geworden. Dass damit der gesamten Gesellschaft ein großer Schaden entsteht – vor allem wenn Einsätze dadurch nicht mehr stattfinden können – ist auf politischer Ebene der grünen Fraktion mittlerweile offensichtlich egal. Eher ruft unser Stadtoberhaupt im Gefängnis an, um sich nach teils gewaltbereiten Personen zu erkundigen als bei der Polizeiinspektion, deren Einsatzfahrzeug nach einer Demo in Flammen aufgegangen ist, anzurufen. Eine traurige und besorgniserregende Entwicklung, die von den Grünen in Innsbruck wissend in Kauf genommen wird und die wir vollkommen ablehnen.“, so Wallasch. 

Hausverstand bei Sicherheitsthemen

„Es kann nicht sein, dass immer etwas passieren muss, bis im Sinne der Sicherheit mit Hausverstand gehandelt wird. Wenn erst ein junger Mensch in Innsbruck tödlich verunglücken muss, bis man sich politisch zuständig fühlt, ist eine vorausschauende und konservative Haltung vernünftiger als Grüne Gesellschaftsromantik. Dieses Wegschauen des Bürgermeisters kann die Jugend viele Lebensjahre kosten“, schließen Oppitz-Plörer und Wallasch unisono.