Über 1.000 Exponate der Klocker Stiftung suchten lange eine neue Heimat und haben sie nun schließlich in Hall gefunden. Leider ist ein möglicher wunderbarer Standort im Innsbrucker Saggen am Areal der Falkvilla im Saggen nicht zustandegekommen. Dieser hatte die vollste Unterstützung von Für Innsbruck und hätte dem geplanten Museum wohl auch den Rahmen verliehen, der ihm zusteht. Aufgrund der langwierigen Verhandlungen mit der Stadt Innsbruck zog sich die Klocker Stiftung bedauerlicherweise zurück. Ein besonders schmerzhaftes Ende und ein unwiederbringlicher Schaden für die Kulturstadt Innsbruck.

„Schade um dieses schöne Projekt inmitten von Innsbruck. Diese Jahrhundertchance hat man sich leider entgehen lassen und weiterziehen lassen. So sehr ich mich für die Stadt Hall freue, so schmerzhaft ist es für die Landeshauptstadt. Innsbruck hätte wirklich ein tolles Projekt ermöglichen können“, so Für Innsbruck Obfrau Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Museum für zeitgenössische Kunst

Innsbruck fehlt ein Museum für zeitgenössische Kunst. Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler setzt sich politisch für eine solche Einrichtung ein. Hierzu hat sie bereits Anträge im Gemeinderat gestellt. Das Museum der Klocker-Stiftung bei der Falk-Villa im Saggen wäre ein großartiger Schritt gewesen, der nun wohl nicht mehr erfolgen wird.

„Ich bin schon mehr als irritiert, dass diese einmalige Chance ohne Information oder Diskussion im Kulturausschuss vergeben wurde, vielleicht hätte gemeinsam eine Lösung gefunden werden können. Am Ende des Tages haben wir als Stadt nun weder das Museum der Klocker Stiftung für Innsbruck gewinnen können, noch einen Standort für ein neues Museum fixiert. Das war keine Glanzleistung und hier muss die Kommunikation in Zukunft verbessert werden“, so Für Innsbruck Kultursprecherin und stv. Vorsitzende des Innsbrucker Kulturausschusses GRin Theresa Ringler.

„Auch wenn der aktuelle Status mehr als unzufriedenstellend ist, werde ich bei diesem Thema auch künftig nicht locker lassen“, zeigt sich Ringler kämpferisch.

Gemeinsam Chancen ergreifen

„Es bleibt zu hoffen, dass sich Innsbruck künftig keine derartigen Chancen entgehen lässt und mutig das Heft des Handelns in die Hand nimmt. An der politischen Unterstützung von Für Innsbruck wird es bei solch wichtigen Projekten jedenfalls auch künftig nicht scheitern“, schließen Oppitz-Plörer und Ringler unisono.