Gemeinderat Kurt Wallasch

Bereits im Februar ließ die Polizei mit der Möglichkeit zur Errichtung einer Schutzzone in der Mentlgasse aufhorchen. Offener Drogenkonsum, Belagerungen, Pöbeleien und Gewaltdelikte standen seither nach wie vor auf der Tagesordnung – wie Berichte, Besichtigungen und Besprechungen vor Ort mehrfach ergeben haben. Trotz den bemühten sozialpolitischen Bemühungen von Stadt und Land hat sich für die Anrainer keine Verbesserung eingestellt. Für Innsbruck fordert, dass nach Einführung der Schutzzone niemand auf der Strecke gelassen werden darf. 

„Sämtliche sozialpolitischen Bemühungen für den Bereich Mentlvilla haben keine Verbesserung für die Anrainer und vor allem für die Schülerinnen und Schüler für den Schulweg gebracht. Ich bin überzeugt, dass die verordnete, polizeiliche Maßnahme  eine spürbare Verbesserung bringen wird und sich das auch in der Wahrnehmung des subjektiven Sicherheitsgefühles der dort wohnenden Menschen zeigt, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Sozialpolitische Bemühen gescheitert –
Für Innsbruck fordert neuerlich Fokus auf Prävention

„Die Verordnung der Schutzzone dokumentiert, dass die sozialpolitischen Bemühungen von Stadt und Land gescheitert sind. Dieser Wahrheit werden einige Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat und Landtag nun auch ins Auge blicken müssen. Wer Hilfe benötigt, soll sie auch bekommen. Wir wollen, dass Stadt und Land endlich einen Fokus auf ein Suchtmittelpräventionszentrum legen und bereits Suchtkranken das beste Angebot zur Betreuung und Behandlung zur Verfügung steht. Vielleicht können sich schwerwiegende Maßnahmen wie Schutzzonen künftig dann vermeiden lassen“, erinnert Wallasch an seine Initiative ein Suchtmittelpräventionszentrum zu installieren.

Ein Dank den Sicherheitsbehörden

„Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei und MÜG, die das jahrelang wachsende Problem durch einen bestimmten Personenkreis im Bereich Mentlvilla und die akut bestehende Gefahr für die Minderjährigen objektiv analysiert bzw beurteilt haben. Mit der nunmehr polizeilichen Verordnung der Schutzzone erhält die Exekutive nun endlich eine wirksame Handhabe hier tätig zu werden“, schließt Wallasch.

Medienberichte

TT, 01.07.2020 / Seite 21