Für Innsbruck Kultur- und Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler, BA

Corona hat die Clubszene in Österreich vor existenzielle Sorgen gestellt – Innsbruck machte hier keine Ausnahme. Lange gab es keine Zusagen für Unterstützungen und auch die Öffnungsschritte waren stark zeitverzögert. Im April folgte ein parteienübergreifender und richtungsweisender Beschluss im Gemeinderat: bis zu 150.000 € stellt die Stadt zur Verfügung, wenn sowohl Bund, Land als auch Wirtschaftskammer diesen Betrag beisteuern. Von den großmundigen Zusagen hört man heute nichts mehr.

„Ein gemeinsamer Abend in einem der Innsbrucker Clubs gehört zu einer lebendigen Stadt dazu und ist besonders für das gesellschaftliche Zusammenleben der Jugend, aber auch für ein attraktives abwechslungsreiches internationales Abendleben sehr wichtig. Daher sind und waren wir bereit, für den Fortbestand der Clubszene 150.000 Euro als Unterstützung beizusteuern“, so Für Innsbruck Jugendsprecherin und jüngste Gemeinderätin Innsbrucks Theresa Ringler.

Der Bürgermeister ist am Zug

„Der Gemeinderat hat seine Hausaufgaben gemacht, der Bürgermeister jedoch noch nicht. Die Verhandlungen mit den anderen Geldgebern sind scheinbar ins Stocken geraten und haben bisher zu keiner konkreten Hilfe geführt – trotz all der großen politischen Ankündigungen der Grünen. Anstatt sich medienwirksam beim Ziehen durch die Klubs selbst zu inszenieren, könnte der Bürgermeister gemeinsam mit der grünen Nationalrätin Nessler die schon mehrfach angekündigten Förderungen endlich zur Umsetzung bringen. Wertschätzung für die Nachtgastronomie sieht für mich anders aus“, zeigt sich Für Innsbruck Kultur- und Jugendsprecherin Theresa Ringler über die ständigen inszenierten Versprechungen ohne Ergebnis verärgert.