Klubmann GR Lucas Krackl
Stadträtin Christine Oppitz-Plörer

Erfreut zeigt sich Für Innsbruck über die sehr gute Projektabwicklung der Pistensanierung am Flughafen Innsbruck. Die nächtlichen Arbeiten zum Einbau der Kabelschächte konnten zwei Wochen früher fertiggestellt werden als geplant. Vom 20. September bis 18. Oktober folgt die Totalschließung des Flughafens, damit die Piste erneuert werden kann. Es handelt sich dabei um das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte des Flughafens und ist elementar für die Sicherstellung des Flugbetriebes. Viele Menschen fragen sich aktuell jedoch, warum man diese Arbeiten nicht während den Lockdowns machen konnte, wie es Für Innsbruck bereits seit den Anfängen der Pandemie mehrfach eingefordert hat.

„Wir werden immer wieder gefragt, warum man die Bauarbeiten nicht während den Lockdowns in einer Phase von ganz wenigen Flugbewegungen vorgenommen hat. Der Flughafen war bestens vorbereitet, die Details alle klar. Das Ausschreibungsgesetz und lange Behördenverfahren standen unserer Forderung nach einem umgehenden Vorziehen der Pistensanierung jedoch im Wege. Obwohl seitens der Bundespolitik in vielen Bereichen rasche Lösungsansätze gefunden wurden, waren die Wirtschaft und der Flughafen offenbar nicht wichtig genug“, zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die mangelnde politische Unterstützung aus Wien enttäuscht.

Im Zweifel für die Wirtschaft

„Unser gemeinsames größtes Anliegen ist es, die Wirtschaft beim Hochfahren massiv zu unterstützen. Ausschreibungen sind ein wichtiges Instrument für Fairness und Transparenz. Dies soll auch in Zukunft so sein. In der Phase von Lockdowns und Reisebeschränkungen hätte der Gesetzgeber aber schon über unseren Vorschlag nachdenken können, wie langwierige Ausschreibungsverfahren temporär als Maßnahme zur Krisenbewältigung durch einfachere Formen ersetzt werden hätten können. Mehr Pragmatismus und das Credo ‚im Zweifel für die Wirtschaft‘ hätte der Wirtschaft geholfen“, so Innsbrucks Wirtschaftsstadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Flughafen ist erfolgreiche Innsbrucker Beteiligungsgesellschaft

„Der Flughafen Innsbruck ist eine unserer erfolgreichsten Beteiligungsunternehmen der Landeshauptstadt. Trotz des totalen Einbruches des Reisegeschäftes, konnte das vergangene Wirtschaftsjahr mit viel Einsatz aller Beteiligten noch positiv abgeschlossen werden. Auch bei den Bauarbeiten zeigt sich, dass am Flughafen professionell und effizient gearbeitet wird. Unser Dank gilt daher dem gesamten Führungsteam des Flughafens und allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in schwierigen Zeiten das Unternehmen auf Kurs halten“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.