Für Innsbruck Sprecher für Stadtentwicklung Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Immer wieder lamentiert der Innsbrucker Bürgermeister, dass er es so schwer habe und erst ab 2024 nach den Gemeinderatswahlen arbeiten könne. Gleichzeitig versuchen die grünen Parteistrategen, einen angeblichen Fleiß des Bürgermeisters mit einer Stadtteiltour und der Teilnahme an einer Protestveranstaltung zu untermauern. Die medial in den letzten Tagen immer wieder gestellte Frage, was der Bürgermeister eigentlich beruflich macht, trifft den Nagel nur zu gut auf den Kopf. Dabei gäbe es so viel zu tun, wo er in die Pedale treten sollte, wie wir bei den Fußgängerzonen sehen.

„Wer ganz Innsbruck einladet und nur vier Veranstaltungen abhält, bei denen insgesamt kaum 200 Menschen anwesend waren, wird sich nicht als ein Andreas Gabalier der Innsbrucker Stadtpolitik fühlen können. So eine Tournee würde in der Musikbranche wohl eher eine rasche Kündigung durch das Management nach sich ziehen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und weiter „Wenn der Parteiapparat dann noch bemüht ist, die Teilnahme an Protestveranstaltungen gegen Willis eigene Beschlussempfehlungen als Fleiß darzustellen, wird es pfiffig. Das ist fast so pfiffig wie die auf Stadtkosten organisierte „Büro-des-Bürgermeisters-Klausuren-Tournee“ durch Tirol und bella Italia. Offenbar ist bei den Grünen das Amtsverständnis von der Arbeit als Bürgermeister ein komplett anderes als meines und jenes vieler Menschen, mit denen ich tagtäglich ins Gespräch komme“.

Bürgermeister „kann“ erst ab 2024 arbeiten

„Tausende Menschen müssen tagtäglich schwer arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt leisten zu können. Dann kommt ein gut bezahlter Bürgermeister daher und erklärt, dass er nach 6 Jahren vollen Bezügen ab 2024 nach der Wahl endlich arbeiten könne. Das ist eine Verhöhnung der Menschen, die sich auch angesichts der Teuerung finanziell sehr schwertun“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Mehr Tempo bei Fußgängerzonen sehr willkommen. Altstadtsanierung in den Fokus.

„Auch wenn es möglicherweise vergebene Mühen sind – es wäre schon schön, wenn die Grünen vom Reden über Verkehrsberuhigungen auch mal ins Tun kommen und sich endlich mit dem Thema Fußgängerzonen auseinandersetzen würden. Grün bremst und blockiert alle Vorhaben und Verkehrsberuhigungsvorschläge unsererseits“, so Krackl.

Ab in die Pedale für mehr Lebensqualität!

„Es gilt in die Pedale zu treten, um für die Menschen in unserer Stadt etwas weiterzubringen. Eine Stadt für die Menschen bietet verkehrsberuhigte Bereiche wie etwa Fußgängerzonen, die qualitativ hochwertig und mit Grünflächen gestaltet sind. Am Ende müssen wir weiter darauf hoffen, dass auch bei den Grünen der Arbeitswille und Professionalität einkehren. Die Innsbrucker Altstadt grüßt traurig“, schließt Krackl.

Verlegung/Einhausung – eine Chronologie

Februar 2018

Eine Petition wird auf Initiative von Für Innsbruck gemeinsam mit ÖVP, SPÖ und Grüne (!!) gestartet. Ziel: Einhausung vorantreiben

https://fuer-innsbruck.at/petition-autobahneinhausung-innsbruck-west-mehr-lebensqualitaet-fuer-alle/

Anfang September 2018

„Neben der Verlegung oder Einhausung der Autobahn wird es auch wichtig sein, die Pendelmöglichkeiten im Umland durch großzügige Park&Ride Anlagen an die Entstehungsorte zu verlegen sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark zu verbessern“

https://fuer-innsbruck.at/autobahn_einhausung_verlegung/

Ende September 2018

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder Luft zum Atmen geben“ 

https://fuer-innsbruck.at/gut-leben-durch-autobahnverlegung-oder-einhausung/

Oktober 2018

Wir vermissen das Gespräch und den runden Tisch zur Einhausung oder Verlegung der Autobahn. 

https://fuer-innsbruck.at/runder-tisch-zu-autobahneinhausung/

Mai 2019

Einhausung muss endlich verhandelt werden. Für Innsbruck sieht die große Lösung als optimale Variante an, die Autobahn in den Berg zu verlegen. Neben Einhausung/Verlegung muss auch Flughafenanschluss eingeplant werden. 

https://fuer-innsbruck.at/einhausung-muss-endlich-verhandelt-werden/

August 2021 

Neuer Anlauf mit Vorschlag für Nutzung der Flächen als Photovoltaik-Kraftwerk. Erneuerung des Bekenntnisse zur bevorzugten Verlegung oder alternativ Einhausung.

https://fuer-innsbruck.at/einhausung-wilten-west-photovoltaik/

September 2021

Ein Antrag im Gemeinderat soll den Bürgermeister beauftragen, mit ASFINAG und der zuständigen Bundesministerin in Verhandlungen zu treten, um einerseits eine Verlegung oder Einhausung der Autobahn im Westen Innsbrucks zu erreichen und gleichzeitig die vorhandenen Flächen für Photovoltaik zu nutzen.

https://fuer-innsbruck.at/autobahneinhausung-wilten-west-ein-kraftwerk-fuer-nachhaltige-energie-und-lebensqualitaet-antrag-an-den-gemeinderat/

Oktober 2021

Antrag für die Verlegung oder Einhausung der Autobahn im Westen von Innsbruck ein.

https://fuer-innsbruck.at/ein-kraftwerk-fuer-strom-und-lebensqualitaet-antrag-einhausung-photovoltaik-eingebracht/

Juli 2022

Krackl spricht in seinem TT Live Interview über sein Herzensprojekt „Einhausung oder Verlegung“ der Autobahn, woraufhin viele Fraktionen diesem Wunsch beipflichten. 

Im Zuge der Diskussion 2019 wurde angekündigt eine Variantenplanung vorzulegen. Von einer angeblichen Studie spricht 3 Jahre später auch Georg Willi. Man wird sehen ob endlich Bewegung in die Angelegenheit kommt.